Der Kampf um den Frieden
20.06.2011 | 18:43 Uhr 2011-06-20T18:43:00+0200Die Premiere der Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland verlief anders als geplant. Wolfgang Wobeto, der in dem Stück „Winnetou und das Halbblut“ einen Lord spielt, erlitt kurz vor der Pause einen Schwächeanfall. Er konnte nicht weiterspielen. Deswegen sprang der Chef des Festivals, Jochen Bludau, ein und ging als Schauspieler auf die Bühne.
In Elspe gibt es auch in diesem Jahr wieder galoppierende Bleichgesichter und Rothäute zu sehen. Das Halbblut Senanda, gespielt von Meinolf Pape, zeigt packende Zweikämpfe. Der Schauspieler bekam dafür lang anhaltenden Beifall. Im Laufe des Stücks gibt es auch wieder heftige Explosionen, bei denen die Hitze des Feuers bis in den Zuschauerraum strahlt.
Winnetou, der Häuptling der Apachen, wird seit vielen Jahren von Benjamin Armbruster gespielt, der stets zu Beginn des Stücks zur „Winnetou-Melodie“ den Hang hinunter reitet. Neu ist diesmal der Darsteller des Old Shatterhand. Jean-Marc Birkholz tritt in dem berühmten fransigen Wildlederkostüm auf.
Der Schriftsteller Karl May hat das Buch „Winnetou und das Halbblut“ in den Jahren 1896/97 geschrieben. In der Geschichte verbündet sich das Halbblut Senanda mit der Kavallerie gegen Winnetou, Old Shatterhand und die Indianer. Winnetou und sein Freund kämpfen für das Gute und versuchen, den Frieden zu bewahren. Das Publikum klatschte begeistert.
Auch in Bad Segeberg beginnen bald wieder die Karl-May-Festspiele. Dort wird ab dem 25. Juni „Der Ölprinz“ gezeigt. Darin spielt der Schauspieler Erol Sander den Apachenhäuptling Winnetou.
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