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Computer-Hacker schocken Schalke

11.02.2009 | 23:11 Uhr
Computer-Hacker schocken Schalke

Unbekannte knacken die Homepage der Königsblauen und platzieren eine Falschmeldung über die Entlassung von Kevin Kuranyi. Meldung zog innerhalb von Minuten weite Kreise.

GELSENKIRCHEN. Helle Aufregung beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04: Am späten Abend haben Unbekannte die Internetseite des Vereins geknackt und eine gefälschte Meldung platziert. Inhalt: Schalke trennt sich von Stürmer Kevin Kuranyi. Die dreiste Falschmeldung zog im Internet trotz des sofortigen Dementis des Vereins innerhalb von Augenblicken weite Kreise, landete unter anderem für wenige Minuten auf der Seite der Bild-Zeitung und stand über eine Stunde lang auf der offiziellen Homepage der Deutschen Fußball-Liga (DFL).

Verein will Strafanzeige erstatten

Entsprechend sauer auf den Angriff reagierte Schalkes Geschäftsführer Peter Peters, der sich in Düsseldorf das Länderspiel gegen Norwegen anschaute: „Wir werden die ganze Sache sorgfältig prüfen, aber man kann davon ausgehen, dass wir Strafanzeige erstatten werden.”

Versetzt mit zahlreichen Rechtschreibfehlern hieß es in dem gefälschten Text unter anderem: „In einer außerplanmässigen Sondersitzung der Vereinsführung wurde heute entschieden, dass Kevin Kuranyi von seinen vertraglichen Pflichten gegenüber Schalke 04 bis auf weiteres befreit wird. Um die Mannschaft vor einem weiteren Imageverlust zu schützen, und die Stimmung im Verein nicht länger zu belasten, wird Kuranyi jetzt bedingungslos aus seinem Vertrag entlassen.”

Woher genau der Angriff kam, will der Verein in den nächsten Tagen ermitteln – so weit es noch möglich ist. „Wir wissen bis jetzt nur, dass der Angriff von außen kam und es stundenlang gedauert hat, unsere Seite zu knacken. Leider ist es am Ende gelungen”, so Schalkes Sprecher Thomas Spiegel. Schalke nahm seine Homepage am späten Abend aus dem Netz.

Vor allem ärgert es den Verein, dass ausgerechnet Kevin Kuranyi indirektes Opfer des Angriffs geworden ist. Das Verhältnis des Stürmers zu Teilen der Fans ist ohnehin seit Monaten angespannt. (NRZ)

Klaus Wille

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Kommentare
12.02.2009
18:12
Computer-Hacker schocken Schalke
von allez04 | #5

Ich meinte natürlich dette!

12.02.2009
18:10
Computer-Hacker schocken Schalke
von allez04 | #4

Schalke kann nichts für peinliche Fans, die es überall gibt. Warst Du es etwa? Mit sehr gutem Willen nur 2 Rechtschreibfehler und 1 Zeichensetzungsfehler!

12.02.2009
18:09
Computer-Hacker schocken Schalke
von ernsthaftung | #3

Jedem Mensch ist doch wohl klar, dass Schalke so einen tollen Stürmer nicht entlässt. Schalke hat jetzt Jahre darauf gewartet das sich der Nutellamann aus der Krise schiesst. Das Warten wäre umsonst gewesen. Mal davon abgesehen, dass Herr Rogon sofort seine Anwälte eingeschaltet hätte und das wäre teuer geworden.
Also mir war vollkommen klar, dass die Meldung nicht wahr sein kann. Ob sich da ein Hacker versucht hat bezweifel ich. Vermutlich hat der Herr M. ein paar Veltins zuviel genommen und sich einen Spass erlauben wollen. Aber kann der wirklich Webseiten erstellen? Naja, irgendwas muss man ja können!

12.02.2009
14:24
Computer-Hacker schocken Schalke
von dette | #2

Wie peinlich wird die Nummer erst, wenn sich herausstellt das FC Schalke Fans ( siehe Rechschreibfehler!) die site selber gehackt haben?
Vorsicht Herr Peters, mit der Strafanzeige sollten Sie noch warten.

12.02.2009
09:05
Computer-Hacker schocken Schalke
von Nuttella | #1

Zum Glück war die Nachricht falsch , so einen Sympathieträger und Weltklassestürmer braucht Schalke in den nächsten fünf Jahren auf jeden Fall Glück auf !!

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