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Biathleten waren gedopt

13.02.2009 | 17:55 Uhr

Russische Sportler wollten mit dem Stoff EPO besser werden als die Gegner. Das ist verboten.

Sportler dürfen sich nicht dopen. Drei russische Spitzensportler haben genau das aber gemacht. Es handelt sich um die drei Biathleten Albina Achatowa, Jekaterina Jurjewa und Dmitri Jaroschenko.

Im Biathlon müssen die Sportler gut im Skilanglauf sein. Außerdem müssen sie schießen können. Die drei russischen Biathleten fuhren bisher vorne in der Weltspitze mit. In den nächsten Tagen wollten sie eigentlich in Südkorea in Asien bei der Weltmeisterschaft Medaillen holen. Doch daraus wird nun nichts.

Weil ihnen nachgewiesen werden konnte, dass sie gedopt hatten, reisten sie fluchtartig aus Südkorea ab. Denn wer dopt, wird bestraft. Albina Achatowa, Jekaterina Jurjewa und Dmitri Jaroschenko wurden bei der Weltmeisterschaft in Südkorea ausgeschlossen. Weitere Strafen werden in den nächsten Tagen festgelegt. Möglich ist eine Sperre bis zu vier Jahren. In dieser Zeit dürfen die Sportler dann keine Wettkämpfe mehr machen.

Bei dem verbotenen Mittel, das die russischen Sportler genommen haben, soll es sich um eine Form von EPO handeln. EPO ist eine Abkürzung und heißt eigentlich Erythropoietin – ein schwieriger Name. Mit EPO kann man die Zahl der roten Blutkörperchen im Blut erhöhen. Die roten Blutkörperchen transportieren Sauerstoff zu den Muskeln. Den Sauerstoff atmen wir mit der Luft ein. Sind mehr rote Blutkörperchen im Blut, bekommen die Muskeln mehr Sauerstoff ab. Sie können dann besser arbeiten. Der Sportler wird stärker. EPO einzunehmen ist für Sportler natürlich verboten.

VERBOTENE MITTEL

Beim Doping nehmen Sportler verbotene Mittel. Sie wollen, dass ihr Körper besser arbeitet. Sie haben dann zum Beispiel eine längere Ausdauer und können besser als ihre Gegner sein. Oder sie werden stärker und können so besser sein als die Konkurrenz. Aber die verbotenen Mittel schaden nicht nur dem guten Ruf der Sportler, sondern auch ihrer Gesundheit.

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