Bahn räumt Probleme mit Buchungssystem ein
14.12.2009 | 06:56 Uhr 2009-12-14T06:56:00+0100
Essen/Berlin. Auch wenn zum jetzt erfolgten Fahrplanwechsel Details bei der Ticketbuchung im Internet verbessert wurden, bleiben noch einige Probleme vor allem bei Sparpreisen. Zudem stehen Einschränkungen ab Mitte Januar bevor: Die Bahn schickt dann alle ICE-Züge in die Werkstatt.
Bahn-Kunden, die Fahrkarten für einen ICE-Zug gebucht haben, müssen ab Mitte Januar mit Einschränkungen rechnen. Dann schickt die Bahn bis Mitte März alle 250 ICE-Züge zu einer „Frühjahrskur” in die Werkstatt, bestätigte ein Bahn-Sprecher der NRZ. Dabei gehe es etwa um Erneuerungen im Sanitärbereich oder in den Bord-Bistros. Einem „Focus”-Bericht zu folge soll jeder Zug zwei Tage lang überprüft werden. „Es wird kaum Einschränkungen geben”, so der Sprecher. Allenfalls würden Doppelzüge getrennt oder ICE durch - oft langsamere - IC ersetzt.
Unterdessen hat die Bahn mit dem Fahrplanwechsel am Wochenende Details bei der Buchung von Fahrkarten im Internet geändert. So können Kunden nun nicht nur Tickets für sich und Mitreisende buchen, sondern auch für Dritte. Zudem können sich Reisende im Zug nun auch mit dem Personalausweis als Fahrkarten-Inhaber legitimieren.
Berlin. Angeblich 14.000 Arbeitsplätze vor dem Aus
Der Bahn droht offenbar ein massiver Stellenabbau. Der Aufsichtsrat habe Pläne zur Kenntnis genommen, nach denen binnen fünf Jahren rund 14.000 Stellen abgebaut werden sollen, berichtet der „Tagesspiegel”. Die Größenordnung entspricht Gewerkschafts-Befürchtungen, die seit Herbst kursieren. Allein in der von der Krise schwer angeschlagenen Logistiksparte sollen 4000 Stellen gestrichen werden.
Andere Probleme sind bei der Internetbuchung indes noch offen: Familien, die ein spezielles Kleinkindabteil buchen möchten, können weiterhin nur den Wunsch äußern - und werden bei einem vollen Abteil einfach irgendwo anders im Zug platziert. Im Sommer hatte die Bahn auf NRZ-Anfrage versichert, die Buchungsoption bald ändern zu wollen. Nun erklärte ein Sprecher, man arbeite noch an einer Lösung.
Zudem ist es bislang nicht möglich, für die Rückfahrt ein Sparpreis-Ticket zu buchen, wenn man für die Hinfahrt nur noch eine Fahrkarte zum vollen Preis bekommt. Dies tritt etwa auf, wenn Kunden die Hinfahrt kurzfristig buchen und so keinen Anspruch mehr auf Sparpreise mit dreitägiger Vorverkaufsfrist haben. Buchen sie im gleichen Schritt eine Rückfahrt, etwa in zehn Tagen, werden ebenfalls nur Tickets zum vollen Preis angeboten – auch wenn diese Fahrkarte bei getrennter Buchung deutlich ermäßigt zu haben wäre. Ein Bahn-Sprecher bestätigt das Phänomen: „Das liegt an der Programmlogik.” Er rät, im Zweifel Hin- und Rückfahrt getrennt zu buchen.
14:04
Lug + Trug + schlechter Service!
Antwortmails passen nicht zur Frage, Chaos überall!
Und warum Maestro-Karten bei Internetbuchungen als Ausweis aber nicht als Zahlungsmittel gelten, weiß auch keiner! Dafür kostet es am Schalter + 2 € pro Strecke...!
Welch ein Service, der Deutschen Blödmänner!
10:52
Um die Bahn zu einfachen, verständlichen und vor allem günstigen Preisen zu bewegen, ist Konkurrenz notwendig! Diese belebt bekanntlich das Geschäft, doch seit Jahren lässt die Bahn auf Fernstrecken keine anderen Anbieter zu. Die Politik ist gefragt, damit Steuergelder nicht immer nur der DB AG für neue Fahrzeuge geschenkjt werden, sondern auch anderen Anbietern. Die Hoheit über das Netz gehört in Staatshand, und nicht in die Hände der DB (auch nicht, so lange sie noch dem Bund gehört)! Das wäre ja so, als dürfte Deutschlands größte Spedition entscheiden, wer wieviel Autobahnmaut bezahlt!
09:03
Die DB (Deutsche Blödmänner) ist nicht einmal in der Lage online die Anfrage der Reisekosten vom Ruhrgebiet nach Málaga zu beantworten; Reiseroute und Fahrzeiten wurden dagegen ausgeworfen.
08:37
@2:
Vor 45 Jahren konnte man sich den Fahrpreis noch aus dem Kursbuch errechnen. Da galt pro Klasse ein Festpreis in Pfennig pro Kilometer. Rabatte gab´s dann bei Rückfahrkarte, Tagesrückfahrkarte, Sonntagsrückfahrkarte usw. Aber das war ja auch noch die Deutsche Bundesbahn und nicht das Nachfolgeunternehmen DB-AG. Seit Onkel Hartmut ist die Fahrkarte zum Ticket wie bei der Lufthansa-AG geworden.
08:22
Clevere Abzocke!
Da werden noch schnell über Lidl ICE-Tickets für den Zeitraum 1. Januar bis 31. März 2010 verkauft, um dann in diesem Zeitraum die ICE-Züge von den Gleisen zu nehmen. Wo anders nennt man sowas Betrug.
07:47
Mindestens seit 45 Jahren hat die Bahn es nicht geschafft, ein vernünftiges, transparentes Preissystem hinzubekommen. Als Laie fragt man sich, was daran so schwer sein soll. Vielleicht sollten sie statt der deutschen Versager schweizer Manager einstellen, wie man hört, funktioniert die Bahn dort ausgezeichnet.
07:11
oh gott, wenn die bahn schon freiwillig probleme einräumt, ist die not aber verdammt groß ...