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Ausstieg aus der Atomkraft

06.06.2011 | 22:55 Uhr
Ausstieg aus der Atomkraft
Das Atomkraftwerk Krümmel an der Elbe.

Für unseren Computer, den Herd oder den Kühlschrank brauchen wir Strom. In Deutschland wird der unter anderem in Atomkraftwerken hergestellt. In Zukunft aber sollen die in unserem Land nicht mehr genutzt werden. Die deutsche Regierung hat am Montag Gesetze auf den Weg gebracht, die regeln, wie in Deutschland künftig Strom gewonnen wird.

Die deutsche Regierung will die Atomkraftwerke früher abschalten, als zuletzt geplant. Damit das gemacht werden kann, muss sie Gesetze ändern. Über die müssen die Politiker im Bundestag und im Bundesrat beraten und abstimmen. Die Bundesregierung will, dass das letzte Atomkraftwerk in Deutschland im Jahr 2022 vom Netz geht. Strom soll dann noch mehr mit dem Wind oder der Sonne gewonnen werden. Aber auch Gaskraftwerke oder Kohlekraftwerke soll es geben.

In Deutschland stehen 17 Atomkraftwerke. Acht von ihnen laufen zurzeit nicht. Sie sollen auch nicht wieder eingeschaltet werden. Die restlichen neun werden nach und nach stillgelegt, so die Pläne. Zwischen 2015 und 2022 sollen sie vom Netz gehen.

Damit der Strom in Zukunft ohne Atomkraft gewonnen werden kann, müssen viele Stromleitungen gebaut werden. Das soll künftig schneller gehen, als bislang. Außerdem sollen die Deutschen weniger Strom verbrauchen. Geplant ist auch, Häuser besser zu bauen. Dann wird beim Heizen weniger Gas verbraucht. Mit ihm kann dann wiederum Strom erzeugt werden.

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