Auf dem Weg nach Hollywood
15.09.2009 | 18:36 Uhr 2009-09-15T18:36:00+0200
NRZ-Kinderreporterin Aleksandra Bensberg hat Kathleen Fiedler aus der RTL-Serie „Unter uns” über ihren Beruf ausgefragt.
NRZ-Kinderreporterin Aleksandra Bensberg traf die Schauspielerin Kathleen Fiedler nach den Dreharbeiten zu der täglichen RTL-Serie „Unter uns”. Dort spielt sie die Bäckerstochter Anna Weigel. Kathleen Fiedler ist 24 Jahre alt und wohnt in Köln. Geboren wurde sie aber in der Stadt Berlin.
Wie lange bist du schon bei „Unter uns”?
Ich bin seit April 2006 bei der Serie.
Wolltest du schon immer Schauspielerin werden?
Ja, das war immer mein größter Wunsch. Ich habe schon mit 12 Jahren bei der Serie „Praxis Büllowbogen” angefangen.
Wie fühlst du dich, wenn du auf der Straße erkannt wirst?´
Das ist ein schönes Gefühl.
Wie bist du an deine Rolle gekommen?
Ich habe ein Casting durch meine Agentur bekommen.
Was hast du vor „Unter uns” gemacht"?
Ich habe eine Schauspielschule besucht und zwischendurch gejobbt.
Drehst du jeden Tag?
Ja, eigentlich jeden Tag. Manchmal habe ich auch mal frei.
Schaust du deine eigenen Szenen im Fernsehen?
Ab und zu schon, wenn es die Zeit zu lässt, aber ich schaue mir zusammen mit meinen Coaches die Szenen an und dann bewerten wir sie.
Verstehst du dich mit den anderen Schauspielern?
Ja, ich verstehe mich mit meinen Kollegen gut.
Verdient man eigentlich viel Geld in deinem Beruf?
(lacht): Man kann nie genug Geld verdienen.
Hast du einen festen Freund bzw. eine beste Freundin?
Nein, einen festen Freund habe ich zurzeit nicht, aber eine tolle beste Freundin namens Rachel.
Ich habe gelesen, dass dein Lieblingstier der Delfin ist. Stimmt das?
Mein Lieblingstier ist der Delfin. Und wenn ich jetzt im Urlaub nach Dubai fliege gehe ich mit den Delfinen schwimmen. Darauf freue ich mich schon sehr.
Es gibt immer wieder Demonstrationen vor Zoos wegen der nicht artgerechten Haltung von Delfinen in Gefangenschaft. Was sagst denn du dazu?
Zu diesem Thema gibt es zwei Seiten. Es gibt eine positive und doch zugleich eine negative Seite, man hat manchmal nur die Gelegenheit die Delfine in den Zoos zu sehen und nicht in freier Natur (für die, die es sich nicht leisten können, in den Urlaub zu fahren). Die andere Seite ist, man kann sie in den Zoos nicht artgerecht halten. Obwohl sie es nicht anders kennen, wenn sie dort geboren sind.
Welche sind deine Hobbys?
Meine Hobbies sind reiten, tanzen und Freunde treffen. Außerdem höre ich gerne Charts-Musik.
Was hast du in deinem Leben noch vor?
Ich möchte gerne später sagen, das in meinem Leben alles so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Was würdest du alles ändern, wenn du es könntest?
Ich würde dafür sorgen das keine Kinder Waffen bekommen und vieles, vieles mehr.
Was wünscht du dir für dein weiteres Leben?
Ich würde gerne in einem Hollywoodfilm spielen.
22:33
Sehr geehrte Frau Fiedler,
wenn Sie Delfine lieben und der Meinung sind, dass sie in Delfinarien nicht artgerecht gehalten werden können, geben Sie bitte ein Statement auf meiner vHP dazu ab unter:
http://walschuetzer.forencity.eu/forum,51,177853c52f50011f789b7dac880b48a3,-prominente-politiker.html
Sie als Prominente könnten Ihren Einfluss so zum Thema Delfinschutz kundtun und anderen Motivation geben, sich für Delfine in Freuíheit auszusprechen.
Vielen Dank!
Norbert Kochhan
16:26
Werte Frau Fiedler,
anbei möchte Ihnen noch etwas Aktuelles zum Lesen für Ihre Urlaubsreise mitgeben.
http://blog.oceancare.org/2009/09/17/bericht-aus-japan-update-4.html
Andreas Morlok
Geschäftsführer ProWal
06:17
Sehr geehrte Frau Fiedler,
ich hoffe, dass Sie in Ihrem Urlaub mit Delfinen schwimmen gehen, die in freier Wildbahn leben. Falls die Delfine wirklich Ihre Lieblingstiere sind, dann sollten Sie Delfinarien meiden und sich auch kritischer dazu äußern.
Ich möchte Ihnen einmal diesen Link empfehlen. Die Delfine, welche im Delfinarium in Dubai untergebracht sind, wurden alle in freier Wildbahn gefangen. Viele Tiere starben schon beim Fang und Transport.
http://www.hsus.org/web-files/PDF/hsi/dolphintraffickingad_032608.pdf
Selbst Reiseveranstalter raten von einem Besuch des Delfinariums in Dubai dringend ab:
http://www.reiseziel-dubai.de/vergnuegung/dubai-dolphinarium.php
Die Delfinarien-Industrie ist dafür verantwortlich, dass in Japan jedes Jahr etwa 20 000 Delfine auf grausamste Art und Weise getötet werden. Heute vor einer Woche starben im japanischen Taiji bei der Aussortierung für Delfinarien mehrere Delfine (einer an Stress und einer erstickte im Netz). Gäbe es keine Nachfrage der Delfinarien mehr, die bis zu 150 000 USD für ein Tier bezahlen, dann wäre der Massengenozid in Japan für die Delfinfischer nicht mehr lukrativ genug. Der Verkauf des mit Giftstoffen kontaminierten Delfinfleisches und die Verwendung der Delfinkadaver als Dünger bringt kaum was ein.
Auch in Deutschland gab es schon Delfine aus Japan. In jedem deutschen Delfinarium gibt es Wildfänge, weil die Nachzucht nicht selbsterhaltend ist. Man hat diese Tiere aus ihren Familienverbänden gerissen und es bewusst in Kauf genommen, dass die wildlebenden Populationen von ihrem Bestand gefährdet werden. Jeder 2. Delfin in den europäischen Delfinarien ist ein Wildfang!
Bedenken Sie auch mal, dass viele, die sich auch keinen Urlaub leisten können, auch Wale einmal sehen wollen. Soll man diese Tiere nun auch aus ihren Familienverbänden reißen und sie in ein Betonbecken bis zu ihrem Tod einsperren? Kinder wollen auch Eskimos, Indianer und Aborigines sehen!
Ich empfehle Ihnen abschließend einmal den ab dem 22.10. in den deutschen Kinos anlaufenden Film „The Cove – Die Bucht“ anzusehen. Nach diesem Film werden Sie sicherlich kein Delfinarium mehr besuchen wollen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub!
Andreas Morlok
Geschäftsführer ProWal