Ärzte halten Schweinegrippe für überschätzt
25.08.2009 | 13:40 Uhr 2009-08-25T13:40:00+0200
Essen. Viele deutsche Ärzte sind der Meinung, dass die Schweinegrippe überschätzt wird. Zudem wachsen die Zweifel am Sinn der geplanten großen Impfaktion. Eine Impfung älterer Menschen ist zudem wahrscheinlich nicht nötig. Sie könnten durch frühere Infektionen eine Teilimmunität entwickelt haben.
In der Ärzteschaft mehren sich die kritischen Stimmen zum Umgang mit der sogenannten Schweinegrippe. Immer mehr Mediziner sind der Meinung, dass das Gefahrenpotenzial der Krankheit überschätzt wird. Zudem wachsen in der Ärzteschaft die Zweifel am Sinn der für Herbst geplanten großen Impfaktion.
„Bei uns melden sich viele Kollegen, die die Verunsicherung der Bevölkerung für übertrieben halten”, so Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer. Die bisherigen Krankheitsverläufe seien oft leichter als bei einer gewöhnlichen saisonalen Grippe. „Wir hatten schon bedeutendere Grippewellen.” Bereits in der vergangenen Woche hatten der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) sowie der Berufsverband der Internisten (BDI) die Verordnung zur Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe kritisiert: Bei einer solchen Massenimpfung sei „möglicherweise mit einer vermehrten Anzahl bislang unbekannter Nebenwirkungen zu rechnen”.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wies im Gespräch mit der NRZ darauf hin, dass es bis zur Zulassung des Impfstoffs bis Anfang Oktober dauern werde. Dann könne jeder selbst entscheiden: „Es gibt keine Impfpflicht, sondern ein Impfangebot für alle”, betonte Schmidt. Im Moment verlaufe die Grippe noch sehr milde, dies könne sich aber ändern. „Insofern müssen wir wachsam sein und vorsorgen”.
Arzneimittelkommission eingeschaltet
Die Bundesärztekammer hat jetzt laut Hoppe die Arzneimittelkommission gebeten, sich „intensiv” mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Klar ist für den Ärztekammerpräsidenten aber schon jetzt: „Eine Impfung älterer Menschen ist wahrscheinlich nicht nötig.” Diese Einschätzung deckt sich mit Erkenntnissen der am Berliner Robert-Koch-Institut angesiedelten Ständigen Impfkommission (STIKO). Für ihren stellvertretenden Vorsitzenden Ulrich Heininger ist es aufgrund der bislang vorliegenden Daten „wahrscheinlich, dass ältere Menschen eine Teilimmunität erworben haben, weil sie sich in der Vergangenheit mit einem ähnlichen Virus infiziert haben”. Jedenfalls seien Menschen ab etwa 60 bisher nur in einem „erstaunlich geringen Maß” erkrankt.
In der zweiten Augustwoche ging die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen deutlich zurück: um rund 20 Prozent auf 2279 nachgewiesene Infektionen. In NRW halbierten sich die Zahl nahezu.
20:59
Impfolgeschäden?? Gibts nicht!!! Wer sowas behauptet, muß sich zunächst einen Gutachter suchen, und wird als Simulant diffamiert, oder bekommt Zufall als Erklärung. Dann kann er gegen Big Pharma klagen. Viel Spaß.
http://www.impfschutzverband.de/hilfe.htm
Schutzverband der Impfgeschädigten e.V.,
sehr empfehlenswert!
Da hat Pharma-Ulla aber einiges vergessen ...
21:00
Angst machen ist eine Taktik der Politiker, wenn sie nicht mehr weiter wissen oder wenn sie etwas Außergewöhnliches wollen.
Schönstes Beispiel ist der Terrorismus. Dafür will Schäuble sogar das Grundgesetz ändern. Geht aber nicht so einfach, also die Angstmasche auspacken.
Schweinegrippe ging so ähnlich. Es sind viele Menschen gestorben, also Pharmaindustrie ran. Jetzt ist das aber anscheinend nicht so schlimm. Also die Angstmasche, hier Pandemie, wieder raus und gutes, weil leicht verdientes Geld machen.
16:18
es geht hier doch nicht um die Volksgesundheit, es geht um sehr viel Geld.
Wüede mir ein Pharmakonzern einen gut bezahlen Job anbieten, würde ich auch ins grübeln kommen, ob ich nicht entgegen besseren wissens so eine Massenimpfung (mit allen möglichen Nebenwirkungen) empfehlen würde...
wenn die Anzahl der Todesopfer die ersten 1000 überschreiten sollte, überlege ich mir vielleicht auch, ob ich mich nicht impfen lassen sollte, aber wer täglich Bus und Bahn fährt, der ist doch schon längst abgehärtet.
16:05
Der Drops ist doch jetzt eh gelutscht....ob die Leute sich impfen lassen oder nicht. Die Pharmaindustrie hat die Bestellungen der Länder schon ausgeliefert, das Geld ist verdient.
@6Mistbiene
Frau Schmidt läßt sich auch nicht impfen, garantiert nicht, weil so bescheuert ist die nun auch wieder nicht....
15:36
Impfstoff unausgereift. Experten raten davon ab. Aber unsere Politiker sind mal wieder vor der Pharmaindustrie eingeknickt. Und das sollen Volksvertreter sein???
15:23
ich werde mir diesen unausgereiften Impfstoff garantiert nicht spritzen lassen.
15:08
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14:48
Den Sinn für dieses Schweinegrippentheater und den Impfungen haben ich von Anfang an nicht versanden. Zu der Aussage von Ullala kann ich nur sagen: Ich bin ein mündiger Bürger und kann für mich selbst entscheiden ob ich mich impfen lasse oder nicht in keiner und ganz bestimmt nicht die Regierung kann mich dazu zwingen. Wo leben wir hier eigentlich? Frau Ullala soll sich mal lieber um ihre Dienstwagen- und Flugaffären kümmern. Vom Gesundheitswesen hat sie meines Erachten 0 Ahnung
14:42
Es gibt keinen Grund in Hysterie zu verfallen. Ich vertrete ebenfalls die Meinung, dass die Schweinegrippe zur Stopfung des Sommerlochs gut hergehalten und seine Dienste damit erfüllt hat. Wer mag, kann sich gerne impfen lassen. Ich bleibe locker und werde mich, falls es mich doch erwischen sollte, mit den von meinem Arzt verodneten Medikamenten behandeln lassen.
14:31
Alte Menschen brauchen nicht geimpft werden weil....das die Rentenversicherungsträger entlastet...wäre ehrlicher gewesen so zu schreiben. Gedacht wird es doch bestimmt so..auch wenn es keiner zugeben will.