Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Nachrichten

Sarkozy verteidigt Entscheidungen seiner Amtszeit

19.02.2012 | 18:33 Uhr
Foto: /Pool Reuters/Philippe Wojazer

Bei seiner ersten großen Wahlkampfrede hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy unpopuläre Entscheidungen seiner Amtszeit verteidigt. Unter seiner Führung sei Frankreich nach der Finanzkrise einer Katastrophe entgangen, sagte Sarkozy am Sonntag vor tausenden Anhängern in Marseille. Deshalb stehe er auch zu Maßnahmen wie der Erhöhung des Rentenalters.

Paris (dapd). Bei seiner ersten großen Wahlkampfrede hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy unpopuläre Entscheidungen seiner Amtszeit verteidigt. Unter seiner Führung sei Frankreich nach der Finanzkrise einer Katastrophe entgangen, sagte Sarkozy am Sonntag vor tausenden Anhängern in Marseille. Deshalb stehe er auch zu Maßnahmen wie der Erhöhung des Rentenalters. "Die Wahrheit macht mir keine Angst", erklärte Sarkozy. Diese Wahrheit sei, dass es den Franzosen besser gehe als vielen anderen. Seinen sozialistischen Herausforderer François Hollande beschuldigte Sarkozy, die Unwahrheit zu sagen und so nach Stimmen zu fischen.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Aus dem Ressort
Verfolgte Homosexuelle können Recht auf Asyl haben
Asylpolitik
Schwule und Lesben können auf Asyl in EU-Ländern hoffen - vorausgesetzt, ihnen drohen in ihrem Heimatland schwere Strafen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Es ging um drei homosexuelle Männer aus afrikanischen Ländern, in denen auf Homosexualität mit Gefängnis bestraft wird.
Polizei findet Brandsätze bei Razzia gegen Linksextremisten
Kriminalität
Bei einer Razzia gegen Linksextremisten hat die Berliner Polizei in einem linksalternativen Wohnprojekt Brandsätze, Pyrotechnik und Stacheldraht gefunden. Erst im Juni hatten etwa 40 Vermummte in Kreuzberg Polizisten attackiert, zuvor hatten Unbekannte Fassaden von Jobcentern beschädigt.
Zu viele Protestanten - Orte müssen auf Feiertag verzichten
Mariä Himmelfahrt
Der 15. August 2014 wird in drei bayrischen Gemeinden ein Tag wie jeder andere sein: Denn Mariä Himmelfahrt ist dann dort kein gesetzlicher Feiertag mehr. Grund: Der letzte Zensus hat ergeben, dass in den Kommunen inzwischen mehr Protestanten als Katholiken leben.
Kritik an Mollath-Reklame von Sixt alarmiert den Werberat
Mollath-Werbung
Die Werbeanzeige des Autovermieters Sixt mit Gustl Mollath als Werbefigur hat für Wirbel gesorgt: Die Reklame war mit dem Nürnberger, der erst kürzlich aus der Psychiatrie entlassen worden war, nicht abgestimmt worden. Mollaths Anwalt kündigte rechtliche Schritte gegen Sixt an.
Nazi-Kriegsverbrecher László Csatáry ist tot
Kriegsverbrecher
Der Kriegsverbrecher László Csatáry ist ungarischen Medienberichten zufolge mit 98 Jahren an einer Lungenentzündung in Budapest gestorben. Der ehemalige Nazi-Lagerkommandant lebte unbehelligt in Ungarn, bis das Wiesenthal-Zentrum ihn aufspürte.