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Polizeigewerkschaft GdP kritisiert bevorstehende Ablösung Seegers

28.07.2012 | 18:45 Uhr

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat den bevorstehenden Personalwechsel an der Spitze der Bundespolizei kritisiert. Ihr Vorsitzender Josef Scheuring stellte sich am Samstag hinter den amtierenden Präsidenten der Behörde, Matthias Seeger, der nach Informationen der Nachrichtenagentur dapd und "Focus Online" in Kürze abgelöst werden soll.

Berlin (dapd). Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat den bevorstehenden Personalwechsel an der Spitze der Bundespolizei kritisiert. Ihr Vorsitzender Josef Scheuring stellte sich am Samstag hinter den amtierenden Präsidenten der Behörde, Matthias Seeger, der nach Informationen der Nachrichtenagentur dapd und "Focus Online" in Kürze abgelöst werden soll. "Der Stil der scheibchenweisen, öffentlichen persönlichen Rufbeschmutzung eines Spitzenpolizisten (...) mit falschen Verdächtigungen ist vollkommen inakzeptabel", sagte Scheuring. "Das ist einer Polizei nicht würdig."

Am Samstag war bekannt geworden, dass Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) neben dem Präsidenten der Bundespolizei auch dessen zwei Stellvertreter absetzen will. Anlass der Personalentscheidungen soll ein gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen den Spitzenbeamten und Friedrich sein.

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