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Merkel will sich zu Gaucks Forderung nicht äußern

09.07.2012 | 17:13 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Aufforderung von Bundespräsident Joachim Gauck, die Euro-Politik besser zu erklären, unkommentiert lassen. "Die Worte des Bundespräsidenten stehen für sich. Die Bundesregierung kommentiert sie nicht", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Das sei auch "guter Usus" unter den Verfassungsorganen.

Berlin (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Aufforderung von Bundespräsident Joachim Gauck, die Euro-Politik besser zu erklären, unkommentiert lassen. "Die Worte des Bundespräsidenten stehen für sich. Die Bundesregierung kommentiert sie nicht", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Das sei auch "guter Usus" unter den Verfassungsorganen.

Gauck hatte im Sommerinterview des ZDF-Fernsehens an Merkel appelliert, "sehr detailliert" zu erklären, was die Beschlüsse des EU-Gipfels aus der vergangenen Woche bedeuten. Bei den Entscheidungen ging es um die Rettung angeschlagener Banken und den dauerhaften ESM-Rettungsschirm.

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