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Lufthansa und UFO werfen sich gegenseitig Arroganz vor

04.09.2012 | 09:44 Uhr
Foto: /dapd/Steffi Loos

Nach Beginn des neuerlichen Ausstands der Flugbegleiter hat die Lufthansa die Gewerkschaft UFO angegriffen. Lufthansa-Sprecher Klaus Walther sagte am Dienstagmorgen dem Sender n-tv: "Ich glaube, es ist ziemlich arrogant, was die Gewerkschaftsführung gegenüber unseren Kunden macht."

Köln (dapd-bay). Nach Beginn des neuerlichen Ausstands der Flugbegleiter hat die Lufthansa die Gewerkschaft UFO angegriffen. Lufthansa-Sprecher Klaus Walther sagte am Dienstagmorgen dem Sender n-tv: "Ich glaube, es ist ziemlich arrogant, was die Gewerkschaftsführung gegenüber unseren Kunden macht." Er kritisierte, dass UFO erst die Streiks in Frankfurt am Main und Berlin-Tegel ankündigte und erst am Morgen den Ausstand in München bekanntgab. Zuvor hatte die Gewerkschaft ihrerseits der Fluggesellschaft Arroganz vorgeworfen, nachdem die Lufthansa kein neues Angebot vorgelegt hatte.

Walther sagte dem Nachrichtensender: "Wir sind in den Kernforderungen auf die UFO zugegangen. Wir sagen 3,5 Prozent mehr Gehalt, wir verzichten auf Leiharbeit, wir verzichten auf betriebsbedingte Kündigungen und wir verzichten auf befristete Arbeitsverträge."

dapd

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Kommentare
04.09.2012
11:02
Lufthansa und UFO werfen sich gegenseitig Arroganz vor
von Kusbutscher | #1

Mal ehrlich: Von anderen Gewerkschaften und ihren Tarifforderungen kennen wir das doch auch. Sagen wir mal ver.di fordert 5%, dann kommen noch nie und nimmer 5% bei rum für die Beschäftigten! 3,5% ist doch sogar mehr als die öDler letztendlich raus bekommen! Und wenn die Lufthansa doch in der Tat auf den Kern eingeht, sprich auf die Leiharbeit verzichtet, dann ist doch das Beste bereits erreicht. Warum in aller Welt streikt man jetzt für utopische Prozente weiter? Wenn durch den langen Streik nun Verluste drohen, dann werden auf Umwegen sowieso noch mehr Leute entlassen.

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