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Karsai bittet Geldgeber um Hilfe im Kampf gegen Korruption

09.07.2012 | 09:12 Uhr
Foto: /AP/Itsuo Inouye

Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat die internationale Gemeinschaft am Montag um Unterstützung im Kampf gegen die Korruption in seinem Land gebeten. Die zugesagte Finanzhilfe in Höhe von 16 Milliarden Dollar (13 Milliarden Euro) sei ermutigend, sagte er am Tag nach der Afghanistan-Konferenz in Tokio.

Tokio (dapd). Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat die internationale Gemeinschaft am Montag um Unterstützung im Kampf gegen die Korruption in seinem Land gebeten. Die zugesagte Finanzhilfe in Höhe von 16 Milliarden Dollar (13 Milliarden Euro) sei ermutigend, sagte er am Tag nach der Afghanistan-Konferenz in Tokio. Seine Regierung sei nicht allein für die Probleme mit Bestechlichkeit verantwortlich zu machen. So förderten die Auswahlprozesse für Projekte den "Einfluss-Kauf" und höhere Löhne für ausländische Arbeitskräfte führten zu Verstimmungen.

Die für die Zeit nach dem Abzug internationaler Kampftruppen im Jahr 2014 vorgesehene Finanzhilfe ist unter anderem an konkrete Fortschritte der Afghanen im Kampf gegen Korruption gebunden.

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dapd

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