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Globalisierung im Krankenhaus

04.01.2013 | 18:56 Uhr
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Ob der Doktor aus dem Münsterland, Bayern, Österreich, Bulgarien oder Syrien kommt, ist zunächst einmal wurscht. Er (oder sie) muss heilen und nicht wissen, was im Pfefferpothast steckt oder wie Mephisto den Faust lockte. Niemand bezweifelt, dass die meisten zugewanderten Ärzte fähig sind. Niemand sollte sich darüber aufregen, dass sie zu uns kommen. Wenn deutsche Mediziner nach Norwegen und England flüchten, sollten wir für jeden Russen und Rumänen dankbar sein, der die Lücke füllt.

Nur das mit der Sprache, ja, das ist ein Problem. Vielleicht ärgern sich auch Norweger über das Radebrechen ausgewanderter Ärzte aus Westfalen. Vielleicht wundert sich der englische Patient, wenn „Doc Meier“ sagt, er soll das „Handy“ ausschalten. Globalisierung ist krank, sagen manche; auf jeden Fall ist sie ins Krankenhaus gekommen.

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05.01.2013
13:41
Globalisierung im Krankenhaus
von vern | #1

Da muß der Patient einfach mal ein bißchen flexibel sein,wenn er sich mit dem Arzt verständigen will . Wozu gibt´s Russisch oder Rumänisch Kurse in der Volkshochschule? Zu den Deutschkursen geht ja niemand hin.

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