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"Louder Than Hell" - Bewohnerin klagt gegen Wacken Open Air

04.01.2013 | 15:49 Uhr
Den Besuchern kann es auf dem Wacken meist nicht laut genug sein.Foto: dapd

Wacken.   Mit einer Klage will eine Bewohnerin in Wacken strengere Lärmobergrenzen für das Wacken Open Air durchsetzen. 75000 Besucher reisen am ersten Augustwochenende aus aller Welt in das Dorf in Schleswig-Holstein. Rammstein, Deep Purple, Anthrax und Nightwish haben bereits bestätigt.

Ein halbes Jahr vor dem Start des weltgrößten Heavy-Metal-Festivals müssen sich Juristen mit dem "Wacken Open Air 2013" beschäftigen. Eine Bewohnerin des Dorfes in Schleswig-Holstein empfinde das dreitägige Spektakel, das in den vergangenen Jahren unter dem Motto "Louder Than Hell" stand, als zu laut.

Mit ihrer Klage wolle die Frau strengere Lärmobergrenzen durchsetzen, teilte das Verwaltungsgericht in Schleswig am Freitag mit. Die Verhandlung wurde auf den 19. Februar terminiert.

Schlammschlacht in Wacken

Zu dem Festival am ersten Augustwochenende werden rund 75 000 Besucher aus aller Welt erwartet. Die Karten waren schon zehn Monate vor Beginn ausverkauft. Rund 200 Hektar Acker werden alljährlich in ein Festivalgelände mit fünf Open-Air-Bühnen und zwei überdachten Bühnen verwandelt.

Lautstärke bis zu 120 Dezibel

Rund hundert Bands spielen dann zum Teil gleichzeitig mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel auf.

Video
Wacken, 03.08.12: Wilde Gestalten aus aller Welt treffen sich noch bis zum 4. August in dem schleswig-holsteinischen Dorf, um eines der größten Heavy-Metal-Festivals der Welt zu feiern. Veranstalter und Eingeborene freuen sich auf 75.000 Besucher.

In diesem Jahr haben sich unter anderem Rammstein, Deep Purple, Anthrax, Nightwish, Arch Enemy sowie Sonata Arctica angekündigt. (dpa)



Kommentare
05.01.2013
16:52
"Louder Than Hell" - Bewohnerin klagt gegen Wacken Open Air
von Neverland | #5

Lasst mich raten – Oberstudienrätin mit Doppelnamen, Mai 2012 nach Wacken gezogen, will ihre Ruhe haben.
Sie hat auch noch den Frosch im Nachbarteich, den Glockenturm und den Hahn vom Nachbarhof im Visier…

… oder langjähriges Dorfmitglied, dass nicht ins Zubrot-Verdienen involviert wurde?

(Ironie aus – Vorurteile sind auch mal was Feines)

Na, viel Freude / Freunde dürfte die Dame in der Wackener Bürgerschaft jetzt nicht mehr haben.

05.01.2013
14:17
23 Jahre und jetzt?
von rabado66 | #4

Das W:O:A läuft seit 23 Jahren und geht nun ins 24., nächstes Jahr ist Jubiläum.
Ein Großteil im Dorf verdient nicht wenig an dem WACKEN, seien es die Kinder mit dem Getränketransport, das Hotel "Zur Post mit dem Ausschank und und und.
Auf einmal kommt ein Anwohner daher und mokiert die Lautstärke.
Entweder will hier jemand Kohle machen oder liegt mit den Veranstaltern privat im Clinch.

05.01.2013
11:59
Viel Spass!
von der_werbefuzzi | #3

Die eigenen Befindlichkeiten in allen Ehren, aber deswegen sein zukünftiges soziales Leben in der Dorfgemeinschaft wezugwerfen ...

05.01.2013
02:59
..
von darkblu2006 | #2

Ich bin kein Fan von Wacken oder der Musik ,allerdings sehe ich auch nicht ein ,warum 75000 Menschen nicht ihren Spaß haben sollen, wegen einer Person der es zu laut ist .

04.01.2013
17:01
"Louder than Hell"
von Throki | #1

Wäre sie schlau gewesen hätte sie sich im Vorfeld mit den Veranstaltern in Verbindung gesetzt und sich von denen einen dreitägigen Urlaub bezahlen lassen.
Dann müssten sich auch nicht die Gericht mit so einem Unsinn beschäftigen! ;-)

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