Das aktuelle Wetter NRW 26°C
Kino

J.J. Abrams soll bei siebtem "Star Wars"-Film Regie führen

26.01.2013 | 19:00 Uhr
Lost-Regisseur J.J. Abrams führt Regie beim siebten Teil der "Star Wars"-ReiheFoto: AP

Los Angeles.  Nach "Star Trek" übernimmt der Actionfilmer J.J. Abrams auch die Verantwortung für den Science-Fiction-Klassiker "Star Wars": Der 46-Jährige soll die siebte Episode der erfolgreichen Saga drehen. Die neue Folge der Saga soll demnach 2015 in die Kinos kommen, zwei weitere Episoden im Abstand von jeweils zwei bis drei Jahren folgen.

Möge die Macht mit J.J. Abrams sein: Der "Lost"-Regisseur wird den siebten Teil der legendären Science-Fiction-Reihe "Star Wars" verfilmen. Die US-Produktionsfirma Walt Disney bestätigte am Freitagabend Medienberichte, wonach Abrams mit der schwierigen Aufgabe betraut worden sei. "J.J. ist der perfekte Regisseur, um das Ruder in die Hand zu nehmen", sagte Produzentin Kathleen Kennedy.

Abrams selbst sprach von einer "absoluten Ehre". Das Drehbuch des nächsten "Star Wars"-Teils schreibt Michael Arndt ("Toy Story 3"), der Kinostart ist für 2015 geplant.

Auch der Gründungsvater der berühmten Filmreihe ist entzückt: "Star Wars"-Erfinder George Lucas begrüßte die Entscheidung für den Amerikaner als "ideale Wahl" und sagte, sein filmisches Erbe könne "in keinen besseren Händen liegen". Abrams gab das Kompliment umgehend zurück und sprach davon, jetzt noch mehr Dankbarkeit für George Lucas zu empfinden, als er es zu Kindeszeiten getan habe.

"Als Kind war 'Star Wars' viel mehr mein Ding als 'Star Trek'"

Star Wars Episode I - Die dunkle Bedrohung

Kathleen Kennedy, die zugleich auch Präsidentin der vorigen Monat von Disney für 4,1 Milliarden Dollar gekauften Medienkonzerns Lucasfilm ist, lobte Abrams über den grünen Klee: Abgesehen von seinem "großartigen Gespür als Filmemacher" habe er ein intuitives Verständnis für die Bedeutung des Krieg-der-Sterne-Epos'. "Er versteht die Essenz des Star-Wars-Erlebnisses."

Neben der populären US-Fernsehserie "Lost" führte Abrams auch Regie beim "Star Trek"-Film aus dem Jahr 2009 für das rivalisierende Studio Paramount Pictures. Abrams hatte schon 2009 in einem Interview mit der Zeitung "Los Angeles Times" gesagt: "Als Kind war 'Star Wars' viel mehr mein Ding als 'Star Trek'." (afp/dapd)

Star Wars wird Disney

 



Kommentare
27.01.2013
12:05
J.J. Abrams soll bei siebtem
von iswatlos | #2

"Star Wars" ist kein Science Fiction sondern Märchen! Alle klassischen Elemente kommen darin vor: Prinzessin, Ritter, Zauberer, Gut gegen Böse etc. Es beginnt sogar mit "Es war einmal..."

27.01.2013
09:38
J.J. Abrams soll bei siebtem
von Weihnachten2 | #1

So lange er nicht das Drehbuch schreibt ... ;)

Aus dem Ressort
Intendant verlässt die Neue Philharmonie Westfalen
Abschied
Die Neue Philharmonie Westfalen muss sich von Stephan Popp, Geschäftsführender Intendant des Landesorchesters, verabschieden. Insgesamt zwölf Jahre war Popp in Recklinghausen tätig. Nun will er sich selbstständig machen - als internationaler Berater im Bereich Theater und Orchester.
"Beuys" wird "Geist" - Streit um Fettecken-Schnaps beigelegt
Kunst
Drei Künstler hatten aus Überresten des vor mehr als 30 Jahren zerstörten Joseph-Beuys-Kunstwerks "Fettecke" 50-prozentigen Schnaps gebrannt. Diese Aktion führte zu einer Auseinandersetzung mit Beuys' Witwe. Jetzt ist der Streit beigelegt. Es gibt eine Einigung.
Tatort-Kommissarin findet "Tatort" langweiliger als früher
Krimireihe
Ulrike Folkerts, die dienstälteste Tatort-Kommissarin, kritisiert die aktuellen Folgen der ARD-Krimireihe. Vor 20 Jahren seien die ARD-Produktionen allesamt spannender gewesen. Eine Erklärung für die abnehmende Spannungskurve hat die Schauspielerin auch: politische Korrektheit.
Motörhead wollen 2014 beim Wacken Open Air durchhalten
Festival
Das Wacken Open Air steuert am Freitag einem weiteren Höhepunkt entgegen: dem Auftritt der Band Motörhead. Im Vorjahr hatte die Gruppe um Frontmann Lemmy Kilmister mit ihrem Kurzauftritt noch für ratlose Gesichter gesorgt. Der Musiker hatte wegen gesundheitlicher Probleme die Bühne verlassen müssen.
Siegfried-Darsteller Ryan verteidigt streitbare Inszenierung
Bayreuth
Da nimmt ein Tenor kein Blatt vor den Mund. „Nee“, sagt Bayreuths amtierender „Siegfried“, er verstehe auch nicht alles in Frank Castorfs Inszenierung. Dennoch steht er zur umstrittenen Inszenierung vom „Ring des Nibelungen“. Ein Interview über Rätsel, Buhs und die Ehre, in Bayreuth zu singen.
Umfrage
Nach der jüngsten Preiserhöhung kehren viele Wirte Sky den Rücken . Wo verfolgt ihr Bundesliga- und Champions-League-Spiele?

Nach der jüngsten Preiserhöhung kehren viele Wirte Sky den Rücken . Wo verfolgt ihr Bundesliga- und Champions-League-Spiele?