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TV Total Turmspringen

Stephen Dürr hat bei Unfall einen Schutzengel

16.11.2012 | 16:15 Uhr
Foto: Stephan Glagla / WAZ FotoPool

München.   Was zunächst dramatisch klang, wurde am Tag danach entschärft: Mime Stephen Dürr hatte bei seinem Unfall für das „TV total Turmspringen“ offenbar einen Schutzengel. Bleibt die Frage: Läuft die Show von Stefan Raab auf ProSieben nun am 24. November wie geplant?

Der Schauspieler Stephen Dürr (38) hat sich beim Training für das „TV total Turmspringen“ von ProSieben verletzt. In der „Bild“-Zeitung war zunächst von Lähmungserscheinungen war die Rede, von Intensivstation und künstlichem Koma. Der Zeitung präsentierte sich der Mime mit Halskorsett im Krankenbett, er lächelte gequält. „Mein erster Gedanke war: Bitte, lieber Gott, lass mich nicht gelähmt bleiben! Lass mich nicht im Rollstuhl enden! Dann wurde mir schwarz vor Augen“, wird Dürr zitiert.

Der Münchner Sender ProSieben bestätigte den Unfall. „Beim Training in Vorbereitung auf das ,TV total Turmspringen 2012’ hat es am Mittwochabend einen Trainingsunfall gegeben. Der Schauspieler Stephen Dürr verletzte sich beim Sprung vom Dreimeterbrett, wurde mit einem Krankenwagen in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert und behandelt“, hieß es. Stephen Dürr sagte laut ProSieben: „Mir geht es den Umständen entsprechend. Ich finde es sehr schade, dass ich beim Turmspringen nicht dabei sein kann.“

Zum Unfallhergang zitiert ProSieben DSV-Trainer Gerd Völker: „Stephen Dürr absolvierte einen sogenannten ‚Abfaller‘, einen eigentlich einfachen Sprung. Beim Abfaller lässt man sich vom Brett aus der Hechtbeuge nach vorne fallen. In meiner langjährigen Karriere als DSV-Trainer hat sich bei diesem Sprung noch nie jemand ernsthaft verletzt.“

"TV total Turmspringen“ gehört zu den sportlichen Raab-Spektakeln

Dürrs Management sagte der „Bunten“, Lähmungsgefahr bestehe nicht. Für Nachfragen dieser Zeitung stand das Management nicht zur Verfügung. Das „TV total Turmspringen“ gehört zu den sportlichen Raab-Spektakeln,  zu der üblicherweise Kandidaten eingeladen werden, die ein bisschen Eigenwerbung gut gebrauchen können. Wie Dürr. Der Hamburger gehört  nicht eben zu den Topstars der Branche. Seine Filmografie ist übersichtlich. Zuletzt stand er im August für die „Inga Lind­ström“-Episode „Die Sache mit der Liebe“ vor der Kamera.

So bedauerlich der Unfall für den Schauspieler ist, für die Show hat er keine Folgen. ProSieben strahlt das Turmspringen wie geplant am Samstag, 24. November, um 20.15 Uhr aus. Dass Wettbewerbe mit sportlichem Charakter ein Verletzungsrisiko bergen, ist bekannt – nicht erst seit dem dramatischen Unfall von Samuel Koch bei „Wetten, dass...?“ in Düsseldorf im Dezember 2010.

Selbst Moderator Stefan Raab weiß ein Lied vom Risiko zu singen. Im April 2010 stürzte er in seiner Show „Schlag den Raab“ mit dem Mountainbike. In diesem Frühjahr zog sich der Wettkämpfer in derselben Show beim Speerwurf eine Innenband-Verletzung zu.

Entertainer Stefan Raab

 

Jürgen Overkott


Kommentare
17.11.2012
01:46
dirty.old.man | #1
von peerkeinstueck | #2

Und wenn einer die Treppe runterfällt und sich den Hals bricht, werden Sie uns vermutlcih kundtun, wie oft SIe schon die Treppe runtergegangen- oder gesprungen sind, ohne dass irgendwas passiert ist.

Fragt sich nur, was wir mit diesen Informationen anfangen sollen.

1 Antwort
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Name von Moderation entfernt | #2-1

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17.11.2012
01:15
Schwachsinn
von dirty.old.man | #1

Wasser kann hart sein. Insbesondere bei Sprüngen von 5 oder gar 10 Metern Höhe.

Wer sich jedoch bereits von 3 Metern auf die Intensivstation befördern lässt, sollte zukünftig auch unter der Dusche vorsichtig sein.

Aus dieser Höhe habe ich mindestens eintausend Seemannsköpper, Arschbomben oder andere abstrusen Sprünge gemacht, ohne mir irgendwann auch nur einmal Schmerzen, geschweige denn Verletzungen zugefügt zu haben.
Aus dieser Höhe würde ich auch heute noch, jede Sprungvariante "wagen".

Die ganze Nummer ist nichts weiter als der Versuch, eine unwichtige Sendung in die Medien zu zerren.

Armseliger Raab.

1 Antwort
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Name von Moderation entfernt | #1-1

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