Weiße Flotte streitet mit Gema um Fußball-Ton
03.09.2010 | 15:30 Uhr 2010-09-03T15:30:00+0200
Düsseldorf.Das Sommermärchen 2006 soll für die Weiße Flotte Düsseldorf noch ein Nachspiel haben: Weil sie auf der Terrasse ihres Cafés am Rheinufer öffentlich Fernsehübertragungen der WM-Spiele zeigte, fordert die Gema gut 1000 Euro Gebühren.
Die Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte) hatte der Weißen Flotte Düsseldorf nachträglich eine Rechnung für die Monate Juni bis September 2006 geschickt, insgesamt 1015,20 Euro. Doch die widersprach der Forderung. Man habe nur Fernsehbilder gezeigt, den Ton jeweils abgedreht, sei also nichts schuldig. Tatsächlich fallen nur bei der Tonübertragung Gebühren an: für das öffentliche Aufführen von Musik sowie die öffentliche Verbreitung der Reporter-Kommentare.
Die Gema beharrt auf ihrer Forderung, klagt sie vor dem Amtsgericht ein. Bei einem Verhandlungstermin sagten jetzt zwei Mitarbeiter der Weißen Flotte aus: Beide versicherten, damals seien die Bildschirme ohne Ton gelaufen.
Ton wäre versetzt gewesen
„Bei den Nachbarkneipen liefen die Spiele so laut, da machte es gar keinen Sinn“, erklärte ein Thekenmitarbeiter (40). Sonst wäre der Ton auch versetzt gewesen, denn die anderen hätten einen anderen Sender genutzt.
Sein Kollege (51) schilderte: „Die hatten ja große Leinwände und riesige Boxen.“ Es sei manchmal so laut gewesen, dass Kellner kaum die Bestellungen der Gäste verstehen konnten. „Die haben schon vor den Spielen Party gemacht, um Leute anzulocken. Damals waren ja alle so verzaubert.“
Was dem Gericht fehlte, war der Kontrolleur der Gema, der bezeugen soll, dass auch die Fernseher der Weißen Flotte Ton von sich gaben. Weil der Mann schon zum zweiten Mal nicht erschienen war, brummte ihm die Richterin ein Ordnungsgeld von 500 Euro auf. Zum nächsten Termin am 3. November will sie ihn vorführen lassen.

12:42
Vieviel von den Gema-Gebühren kommt überhaupt bei den Klangerzeugern an oder hat diese Gesellschaft nur ihren Selbstzweck?
11:47
Juhu!
endlich wird mal einer diese GEMA-Denunzianten gef***
Aber bitte nicht alles in einen Topf werfen:
Die GEZ arbeitet auf gesetzlicher Grundlage und die Kontrolleure sind von den Rundfunkanstalten mit festgehalt.
Die GEMA arbeitet rein privatrechtlich und wer wieviel von den 1000 Euro Nutzungsentgelt bekommt, legt die GEMA eigenmächtig fest. Da verdienen nur die großen was. . und die Kontrolleure, die provision bekommen.
Aber sie GEMA gewinnt selten einen Prozess, weil die Forderungen meist überzogen sind.
15:28
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21:08
Für das Vuvuzelagetöse will die Gema Gebühren?
Es verschlägt einem die Sprache, ob solcher Dreistigkeit. Ich hoffe das der Gema Mitarbeiter auch dem nächsten Termin unentschuldigt fernbleibt und anschließend für ein paar Tage in den Bau muss. Da hat er dann eventuell Gelegenheit über den Schwachsinn seines Tuns nachzudenken.
14:02
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14:02
Gegen die Gema und Gez ist Dracula ein Weisenknabe. Gema und Gesz sind richtige Blutsauger.
14:02
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