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RWO testet mit Kaya gegen Mönchengladbach

13.11.2009 | 11:58 Uhr
RWO testet mit Kaya gegen Mönchengladbach

Oberhausen. RWO-Regisseur Markus Kaya hat seinen Muskelfaserriss auskuriert und ist Freitag, 19 Uhr, im Testspiel gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im Stadion Niederrhein wieder dabei.

Markus Kaya steht seit Mittwoch wieder im Training beim Fußball-Zweitligisten RWO. Der Muskelfaserriss scheint auskuriert: „Er ist voll dabei und kann alles mitmachen”, freut sich Trainer Jürgen Luginger über die Rückkehr des Regisseurs. Kaya soll bereits Freitag, 19 Uhr, im Test gegen Bundesligist Borussia Mönchengladbach im Stadion Niederrhein eingesetzt werden.

„Er wird von Anfang an spielen und dann schauen wir, wie lange er durchhält”, sagt Luginger. So kann er auch der Mittelfeldvariante Kaya und Benjamin Reichert sowie Reichert und Daniel Gordon mehr Praxis geben. Überhaupt will Luginger anders als im Spiel am Dienstag gegen Homberg vor allem die erste Elf auflaufen lassen, damit das Team im Rhythmus bleibt. „Vielleicht baue ich zwei, drei Spieler ein, aber mehr auch nicht”, sagt Luginger.

Bruns freut sich besonders

Der RWO-Trainer geht davon aus, dass auch sein Gladbacher Kollege Michael Frontzeck mit einer starken Mannschaft aufläuft: „Die haben nicht so viele Nationalspieler und werden den Test ebenfalls nutzen, um im Rhythmus zu bleiben.” So verspricht er sich für sein Team gegen den Erstligisten einen echten Härtetest.

Davon geht auch der sportliche Leiter Günter Bruns aus, der sich als langjähriger Borusse natürlich besonders auf ein Wiedersehen mit seinem alten Club freut: „Ich habe zwölf Jahre in dem Verein gespielt, da ist noch eine ganze Menge an Zuneigung.” Bruns avancierte in seiner Zeit bei den Borussen zum Nationalspieler und wurde auch in die Borussia-Jahrhundertelf gewählt. „Das ist eine größere Auszeichnung, als die Tatsache, Nationalspieler geworden zu sein”, erinnert sich Bruns gerne an seine Gladbacher Zeit. Mit Frontzeck hat Bruns ebenso noch zusammengespielt wie mit Torwart-Trainer Uwe Kamps. Zudem wurde Bruns' Fußballphilosophie und damit der Aufbau der „Kleeblätter” stark von den „Fohlen” geprägt.

Um 18 Uhr öffnen die Stadiontore, für alle Besucher ist Parken frei. Eintrittskarten (zehn Euro Sitzplatz, fünf Euro Stehplatz) berechtigen zur freien Platzwahl.

Vor dem Testspiel werden RWO und Mönchengladbach mit einer Schweigeminute dem verstorbenen Nationaltorhüter Robert Enke gedenken. Enke spielte von 1996 bis 1999 für Gladbach. Aus Respekt werden zudem die Mannschaften der Bundesliga und der Zweiten Liga am 13. Spieltag mit Trauerflor auflaufen. Gladbach spielt bereits heute mit Trauerflor.

Redaktion

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