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Rot-Weiß Oberhausen

Leben in der Bude dank Terranova und Co.

15.02.2009 | 20:04 Uhr

Oberhausen. Der RWO-Sturm mit Terranova, Heppke und Nöthe hat richtig Spaß gemacht. Die drei entfachten einen Angriffswirbel, den kaum jemand der Mannschaft zugetraut hätte.

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Christopher Nöthe strahlte nach dem Abpfiff über beide Wangen. 70 Minuten durchgespielt, erstmals für RWO von Beginn an dabei und das als wichtiger Baustein in einer Mannschaft, die mit dem 3:2 über St. Pauli einen starken Sieg einfuhr. Jetzt ist der Start in die Rückrunde gelungen und Nöthe hat einen Schlusspunkt unter seine lange Leidenszeit gesetzt. Der Stürmer kann endlich nach vorn schauen.

Vergessen sind damit auch die Nullnummern gegen Koblenz und Ingolstadt. Die waren womöglich gut fürs Punktekonto, fürs Selbstvertrauen des Teams waren sie nicht förderlich. 17 Tore standen am Jahresende für die Rot-Weißen zu Buche, und in den ersten beiden Spielen tat sich zu wenig, um daran was zu ändern.

Gegen die Kiez-Elf musste der Knoten platzen, wussten Mannschaft und Trainer Jürgen Luginger ganz genau. Eine Niederlage oder sogar auch eine weitere Punkteteilung wären Gift gewesen.

Und Luginger stellte auf, um zu gewinnen: Mit Mike Terranova, der nach seiner Gelbsperre noch motivierter als sonst wirkte, sowie Markus Heppke und Christopher Nöthe an seiner Seite entfachte RWO einen Angriffswirbel, den kaum jemand der Mannschaft zugetraut hätte. Nöthe erfuhr erst kurz vor dem Spiel, dass er dabei ist. "Ein bisschen überrascht war ich schon."

Das Resultat ist bekannt: 3:0 nach 20 Minuten. Natürlich kam mit St. Pauli ein Team wie gerufen ins Stadion Niederrhein: Grundsätzlich offensiv ausgerichtet, defensiv mau und dazu personell geschwächt. Besser hätte es nicht kommen können, und RWO hatte in Person von Heppke sowie Terranova bei seinem herausgeholten Elfmeter endlich einmal das Glück, das den Rot-Weißen zu Beginn der Hinrunde komplett fehlte.

Luginger wird bestimmt nicht immer so offensiv aufstellen - Ahlen und FSV Frankfurt daheim stehen an - doch was Heppke und Nöthe im Sturm boten, hatte Hand und Fuß. Das war endlich das schnelle Spiel in die Spitze, angekurbelt von einem starken Markus Kaya. Und wenn drei torgefährliche Spieler und nicht nur Alleinunterhalter wie sonst Terranova und/oder Julian Lüttmann für Wirbel sorgen, gibt´s Zählbares.

Das Sturmtrio war die Entdeckung des Spiels. Denn dass die drei so gut harmonieren würden, war nicht zu erwarten. Die weitere Entdeckung: Luginger wechselt gut: Gleich ob Lüttmann, Landers oder de Cock - alle trugen stark dazu bei, den verdienten Sieg zu sichern. (P.V.)

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