Eine gefährliche Stimmungslage beim MSV Duisburg
10.11.2009 | 13:09 Uhr 2009-11-10T13:09:00+0100Duisburg. Wenn das mit dem Trainerwechsel alles mal so einfach wäre. „Viel Arbeit”, stellte ein sichtlich konsternierter MSV-Aufsichtsratschef Walter Hellmich am späten Sonntagnachmittag kurz und knapp fest.
Zuvor hatte der neue Coach des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg, Milan Sasic, seiner Enttäuschung über das 2:2 gegen Rot-Weiß Ahlen freien Lauf gelassen. Statt des erhofften Aufbruchsignals schrillen beim MSV nun die Alarmglocken.
Längst geht es bei den Meiderichern nicht mehr um eventuelle Aufstiegsmöglichkeiten. Sasic' Hauptaufgabe ist es nun, den Abwärtstrend zu stoppen. Der Kroate sagt, dass er weiß, wo er ansetzen muss. „In den ersten Trainingseinheiten habe ich schon Dinge gesehen, die nicht stimmten. Im Spiel wurde es noch deutlicher”, so der Trainer, zu dessen Prinzipien gehört, sich öffentlich nicht über einzelne Spieler zu äußern.
Zuschauerzahlen gehen zurück
Am Montag brach die Mannschaft samt Trainerstab nach Bad Kreuznach auf, um bis Samstag in einem Trainingslager Grundlagen für eine Trendwende zu erarbeiten. Die Situation ist kritisch, weil der MSV längst Gefahr läuft, das Vertrauen der eigenen Fans komplett zu verlieren. Die aktuelle Stimmungslage ist noch schlechter als nach dem schwachen Debüt von Peter Neururer vor Jahresfrist (0:0 gegen Frankfurt). Das in erster Linie auch, weil den Anhängern allmählich gewahr wird, dass der Verein seine eigenen Ansprüche, in der Spitzengruppe der 2. Liga mitspielen zu können, nicht erfüllen kann.
Hinzu kommen sinkende Zuschauerzahlen. Der Schnitt liegt noch bei 15 331 Besuchern – doch zehrt der Verein noch vom Rekordbesuch beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (27 371). Zuletzt lag der Besuch zweimal nur noch knapp über 11 000 Zuschauern. Gemessen daran, dass es beim Bau der Arena hieß, der MSV benötige 12 000 Zuschauer, um die Finanzierung der Spielstätte zu gewährleisten, drohen allein schon in dieser Hinsicht rote Zahlen. Als Publikumsmagnete stehen in dieser Saison nur noch Aachen und St. Pauli auf dem Spielplan.
Nicht erst seit Sonntag ist offensichtlich, dass die Qualität der Mannschaft für den großen Wurf nicht mehr reicht. Der ohnehin kleine Kader kann Langzeit-Ausfälle wie Sandro Wagner und Mihai Tararache nicht wegstecken. Hinzu kommen die Verletzungen von Bernd Korzynietz und Sören Larsen, die Trainer Milan Sasic zumindest kurzfristig zu schaffen machen. Bei Larsen bestätigten sich gestern die Befürchtungen, dass er sich im Spiel gegen Ahlen einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Somit muss der Däne mit einer drei- bis vierwöchigen Pause rechnen, die nächsten Spiele in Fürth und gegen Augsburg kann Larsen abhaken.
Neben Korzynietz, Larsen und Tararache fährt auch Chavdar Yankov heute nicht mit ins Trainingslager. Der Bulgare weilt bei seiner Nationalmannschaft. Das wird MSV-Trainer Sasic kaum gefallen, denn Bulgarien bestreitet in der kommenden Woche (Mittwoch, 18. November) lediglich ein bedeutungsloses Testspiel auf Malta. Bulgarien scheiterte unlängst in der WM-Qualifikation. Da könnte Yankov dem MSV mit seiner Anwesenheit wohl eher helfen als seinem Heimatland.
14:39
liebe MSV Verantwortliche wieviel zeit braucht ihr eigentlich um auf unserer website ein paar worte zum tod von robert enke, auch im namen aller msv-fans zu verlieren ???
schämt euch !!!!
nehmt euch mal ein beispiel an den ach so herzlosen bayern
13:08
Der neue MSV, ob Spieler, Hellmich, Hübner oder sonst wer, sollte sich mal wieder Richtung Fan orientieren und nicht mit jeder Äußerung, Handlung oder nichts tun von diesen weg bewegen.
12:05
Schaut doch mal zu RWO, was da mit bescheidenen Mitteln für eine richtig gute Arbeit geleistet wird - und das seit nunmehr über 3 Jahren. Warum geht so etwas nicht beim MSV???
10:15
Schließe mich an, war selten so geschockt und bewegt von solch einer Nachricht!!!
Frau (und Tochter) tun mir Leid, da die erste gemeinsame Tochter bereits verstarb...
zu #27 bei der Ansicht zu Starke sollte man sich selber mal 2-3 Spiele Pause gönnen!
Aber das nur nebenbei.
R.I.P. Robert Enke!
22:17
Ja das mit Robert Enke hat mich auch umgehauen - ein sympathischer Typ - er wird im deutschen Fussball sehr fehlen - Seine Familie mein tiefes Mitgefühl
21:56
Welch ein Schock. Robert Enke war einer der wenigen sympathischen Heros der Bundesliga.
Die Anstosszeiten etc... interessieren momentan keine Sau!
Mein Mitgefühl geht an seine Familie
21:38
Das mit Enke ist echt ein Schock. Vielleicht wird man irgendwann mal die Hintergründe erfahren.
Mal zu den Zuschauerzahlen: Schlechte Spiele sind die eine Sache, aber diese Sch... Anstosszeiten in dieser Saison sind mit Sicherheit auch ein Grund. Freitags um 18 Uhr komm ich gerade von der Arbeit, und samtags mittags um 13.30 hab ich auch keine Zeit für Fussball. Über diese Zeiten kann man sich nur aufregen!
20:31
alle probleme sind gegen diese nachricht null und nichtig ! gerade eben kam über den ticker der rp online die schocknachricht das robert enke tot ist !!!
19:27
schlicke spielt schon die ganze saison unterirdisch
und ausgerechnet er muss kritik an den fans üben.
weg mit ihm er ist doch nur ein abzocker!!!!
dito fahrenhorst.
starke sollte auch mal 2 bis 3 spiele pausieren ,er ist inzwischen auch ein unsicherheitsfaktor.
18:42
Diese Hobbykicker sollte man als solche auch bezahlen , ein paar Pils und ne Frikadelle nach
solchen Spielen.Aus krummen Gurken , macht man keine geraden,egal mit welchem Trainer.
Ich werde vorläufig zuhause bleiben , auch wenn jetzt einige wieder schreiben ich wäre kein richtiger Fan.
Das Gegenteil ist der Fall,ich habe lange genug mit diesem Verein gelitten.ca.40Jahre !
Irgendwann ist Schluß!