Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Pflege

Probleme in Pflegeeinrichtung zunächst mit der Heimleitung besprechen

12.08.2012 | 11:45 Uhr
Probleme in Pflegeeinrichtung zunächst mit der Heimleitung besprechen
Wer mit der Situation in der Pflegeeinrichtung unzufrieden ist, sollte sich zunächst an die Heimleitung wenden.Foto: ddp

Baierbrunn.  Wer sich über die Zustände in einer Pflegeeinrichtung beschweren möchte, sollte sich zuerst an die Heimleitung wenden. Wenn das nicht hilft, können die Heimaufsicht oder eine spezielle Interessenvertretung für Wohn- und Betreuungsangebote im Alter eingeschaltet werden.

Bei Konflikten in Pflegeeinrichtungen ist die Heimleitung der erste Ansprechpartner: Erst wenn eine Verständigung nicht möglich sei, sollte die Heimaufsicht oder die Bundesinteressenvertretung der Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V. (BIVA) eingeschaltet werden, rät die Rechtsanwältin Katrin Markus im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Adresse und Telefonnummer der Heimaufsicht müsse im Heimvertrag angegeben sein, sagte Markus, die Geschäftsführerin der BIVA ist, weiter. Ein gutes Heim zeichne sich auch dadurch aus, dass es mit Kritik positiv umgehe.

Wie häufig es zu Auseinandersetzungen komme, darüber gebe es keine Daten, betonte Markus. Rund 100 Personen sprächen monatlich die BIVA an. Angesichts von etwa 70.0000 Heimbewohnern sei die Mehrheit deswegen vermutlich "im Großen und Ganzen zufrieden". (dapd)


Kommentare
Aus dem Ressort
Aggressive Patienten - Pfleger lernen Selbstverteidigung
Krankenhäuser
Gewalt im Krankenhaus: Auch in den Hattinger Kliniken kennt man das Problem aggressiver Patienten. Oft kommt es in der Notfallambulanz zu brenzligen Situationen - beispielsweise wenn die Patienten betrunken sind. Die Krankenhäuser setzen auf Deeskalation. Das Personal wird regemäßig geschult.
Krankenkassen fordern Zulassungen von Arztpraxen auf Zeit
Überversorgung
Geht es nach den gesetzlichen Krankenkassen, sollen die Zulassungen für Arztpraxen nur noch für eine gewisse Zeit vergeben werden. Damit soll das Problem der Überversorgung in attraktiveren Regionen wie auch die Unterversorgung gelöst werden. Bei Einführung sollen Ärzte dann entschädigt werden.
Natürliches Stillen ist der beste Allergieschutz für Babys
Neugeborene
Neugeborene mit einem erhöhten Allergierisiko sollten mindestens bis zum fünften Monat gestillt werden. Das rät Maria Flothkötter, Leiterin des Netzwerks "Gesund ins Leben". Muttermilch ist für Säuglinge die beste Nahrung und stärkt das Immunsystem.
Ebola-Patient aus Westafrika wird nicht nach Hamburg kommen
Epidemie
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erwartet keine Ebola-Patienten aus Westafrika mehr, die dort behandelt werden sollen. Dies gab ein Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde bekannt. Um welche Patienten es sich im Falle einer Behandlung gehandelt hätte, ist weiterhin unklar.
Eltern können Babybrei in bestimmten Fällen aufpeppen
Energie
Eltern können den Brei ihrer Kleinkinder in bestimmten Fällen aufpeppen. Sinnvoll ist es, wenn es sich dabei um reine Gemüsezubereitungen handelt. Öl, beispielweise, liefert mehr Energie. Bei selbstgekochtem Brei sollten Eltern darauf achten, dass eine kleine Portion Fett hinzugefügt wird.
Umfrage
Die Bundesregierung erwägt, Arzttermine zentral zu vergeben , um lange Wartezeiten zu verhindern. Eine gute Idee?

Die Bundesregierung erwägt, Arzttermine zentral zu vergeben , um lange Wartezeiten zu verhindern. Eine gute Idee?

 
Fotos und Videos