Eingeschränkte Kostenübernahme bei Diabetikern
09.03.2011 | 08:40 Uhr 2011-03-09T08:40:00+0100
Osnabrück. Viele meist ältere Diabetiker müssen künftig womöglich tiefer in die Tasche greifen. Grund: Der Bundesausschusses für Gesundheitsfragen, die Kostenübernahme für Diabetiker-Teststreifen einzuschränken.
Fast fünf Millionen vorrangig ältere Diabetiker müssen künftig womöglich tiefer in die Tasche greifen. Grund ist eine Vorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses für Gesundheitsfragen (G-BA), die Kostenübernahme für Diabetiker-Teststreifen einzuschränken. So sollen Patienten mit Typ-2-Diabetes, die nicht Insulin spritzen, Teststreifen für die Blutzuckermessung nicht mehr von der Krankenkasse erstattet bekommen.
„Durch die Beschlussvorlage des G-BA werde jetzt die rechtliche Grundlage für eine weitergehende Verordnungseinschränkung, die eines Ausschlusses, geschaffen“, warnte der Vorsitzende des Deutschen Diabetikerbundes, Dieter Möhler, in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe). Das vielfach von den Diabetikern eingeforderte Selbstmanagement und die Beherrschung der Krankheit würden dadurch unmöglich gemacht. Gerade für Senioren seien die Selbsttests jedoch sehr wichtig, weil sie sich durch die Messungen sicherer fühlen. Andernfalls drohe älteren Diabetikern, die sich die Tests nicht mehr leisten könnten, die Isolation. Sie würden sich „lieber zurückziehen, als sich außerhalb in Gefährdungssituationen zu begeben“.
Jährlich werden bundesweit 1,2 Milliarden Euro mit Blutzucker-Teststreifen umgesetzt. 900 Millionen Euro davon werden als Kassen-Leistung abgerechnet. Eine Packung mit 50 Teststreifen kostet gut 30 Euro. (dapd)
08:58
an # 8 Pete2009,
auch Typ 2 Diabetiker die noch kein Insulin spritzen,
müssen Messungen durchführen, um festzustellen,
ob sich Änderungen ergeben haben und die Medikamenteneinnahme geändert werden muß.
Da der Patient nur ein Messgerät benutzt,
kommt es nur auf die Differenz an, die sich vielleicht ergibt. Schlecht eingestellte Patienten landen schnell an der Dialyse oder Fußamputation. Fangt nicht zu spät mit dem Insulin an, hier kann sofort korregiert werden, wenn Entgleisungen auftreten.Außerdem sind die HbA1c- Werte besser.
Wer auf eine gute Einstellung Wert legt, brauch nun mal Teststreifen, - Folgekosten sind ein vielfaches höher.
00:31
Bei der G-BA ist wohl niemand Diabetiker., aber das kann noch kommen.
Jetzt machen die Versand-Apotheken ihr Geschäft, mit Ware aus China, die in Afrika produzieren lassen.
15:55
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12:55
Hallo? Bei Diabetes Typ 2 ohne Insulin erhalten sie schon jetzt keine Teststreifen bezahlt - und das ist auch vernünftig. Diese ganze Messerei ist völliger Blödsin bei Abweichungen bis zu 15 %.
Alles nur Geldmacherei, was sich auch ganz deutlich daran zeigt, das ihnen die Messgeräte von den Pharmafirmen geschenkt werden (Petroleumlampentrick).
Außerdem können sie die Medikamentengabe nicht einfach erhöhen oder senken, weil der Effekt erst viel später eintritt. Das ist was völlig anderes als wenn Sie Insulin spritzen.
19:39
Was soll es ?
Die WAZ berichtete :
Dafür werden irgendwelchen ukrainischen Arbeitskräften , die bei der Einreise vor wenigen Jahren nicht einmal Deutsch sprachen , innerhalb weniger Jahre hunderttausende € in den Popo geblasen . Als besonderes Leckerli wurde auch der Führerschein vom deutschen Steuerzahler bezahlt . Nur einer sogenannten Arbeitskraft wohlgemerkt !
Und wir stellen uns wegen ein paar lächerlichen Teststreifen an . Liebe Leute !
15:04
Beiträge erhöhen- Leistungen kürzen- Krankenkassen sind völlig KRANK.
14:19
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10:54
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10:00
Dann werden wir demnächst ein paar Zuckerschocks mehr in der Notaufnahme haben. Na denne.
09:59
Dann verordnet der Arzt halt 1 iE Insulin subcutan, Rest über Medikamente.
So schafft die Wirtschaft ja auch Schlupflöcher zu Lasten der Finanzämter..