Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Sicherheit

Tipps für den sicheren Urlaub mit Wohnmobil und Wohnwagen

04.06.2012 | 11:45 Uhr
Tipps für den sicheren Urlaub mit Wohnmobil und Wohnwagen

Wien.  Sicheres Fahren mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen will geübt sein, denn ein solches Gefährt entspricht im Fahrverhalten mehr einem Klein-Lkw als einem Pkw. Was Sie bei der Reise beachten sollten, lesen Sie hier.

Die Urlaubsreise mit einem Wohnmobil oder Campinganhänger mag für viele eine besondere Form der Freiheit sein. Allerdings sollte die Fahrt nicht unvorbereitet angetreten werden , rät Roland Frisch, Pkw-Chefinstruktor des österreichischen Autoclubs ÖAMTC in Wien: "Mit Wohnwagen oder Wohnmobil fährt es sich anders als mit dem vertrauten Pkw."

Beim Kurvenfahren, Bergab- und Bergauffahren oder Rangieren mit Gespann, fahre nur der sicher, der weiß, wie seine Fuhre reagiert "Wenn der Anhänger zu pendeln beginnt oder wenn man eine Notbremsung machen muss, sollte die richtige Reaktion automatisch ablaufen. Da hat man keine Zeit zum Nachdenken", sagt Frisch. Wer auf Nummer sicher gehen wolle, sollte seine Fahrkenntnisse mit einem entsprechenden Training verbessern. Solche Nachhilfen bieten auch in Deutschland verschiedene Autoclubs an.

Genügend Abstand halten

Ein Wohnmobil entspricht im Fahrverhalten mehr einem Klein-Lkw als einem Pkw. "Der Schwerpunkt ist höher. Daher kann das Fahrzeug leichter kippen", sagt der ÖAMTC-Experte. Durch den höheren Schwerpunkt biete ein Wohnmobil auch bei Wind eine größere Angriffsfläche und könne bei Sturm um einige Meter versetzt werden.

Auch bei der Fahrt mit einem Wohnwagen könne starker Wind zur Gefahr werden, wenn der Anhänger versetzt werde oder zu pendeln beginne. "In beiden Fällen muss sofort die Geschwindigkeit reduziert werden, sonst besteht Kippgefahr", erklärt Frisch. Das Pendeln des Anhängers könne auch durch Spurrillen, die Sogwirkung bei einem Überholvorgang und falsche Beladung ausgelöst werden. Außerdem würden Brems- und Beschleunigungsphase durch das höhere Gewicht länger. "Daher sollte man genügend Abstand halten. Überholmanöver müssen aufgrund der schlechteren Beschleunigung gut überlegt sein", rät der Experte. (dapd)

Facebook
Kommentare
Umfrage
Um die verkürzte Schulzeit besser zu meistern, sollen G8-Schüler weniger Hausaufgaben bekommen. Richtig so?

Um die verkürzte Schulzeit besser zu meistern, sollen G8-Schüler weniger Hausaufgaben bekommen. Richtig so?

 
Aus dem Ressort
Airbag-Probleme - 850 000 Audi A4 müssen in die Werkstatt
Auto
Audi ruft weltweit 850.000 Autos vom Modell A4 wegen Problemen mit den Airbags in die Werkstätten zurück. Durch einen Softwarefehler könne es vorkommen, dass Airbags bei Unfällen nicht auslösen, sagte ein Audi-Sprecher.
Rückruf für den Audi A4: Frontairbags können streiken
Verkehr
Wegen Problemen mit den Airbags ruft Audi weltweit 850 000 Autos des Modells A4 in die Werkstätten zurück. In Deutschland seien 150 000 Autos betroffen, sagte ein Unternehmen-Sprecher.
Vertauschte Särge und Co.: Berichte aus dem ADAC-Notruf
Auto
Wenn sich die Mitarbeiter des ADAC-Notrufs an die letzten 50 Jahre erinnern, kommt einiges an Geschichten zusammen. Skurriles, Ungewöhnliches aber auch viel Trauriges.
Watt nicht unbedingt wichtig - Handstaubsauger im Test
Verkehr
Wer sein Auto intensiv nutzt, macht es auch innen schmutzig. Als Alternative zu den Saugern an Waschanlagen oder Tankstellen empfehlen sich Handstaubsauger. Die müssen laut einem Test nicht mal teuer sein, um gut zu funktionieren.
Test: Billige Kindersitze können große Gefahr sein
Verkehr
Bei billigen Kindersitzen fürs Auto sparen Eltern schnell an der falschen Stelle. Das zeigte ein Stichprobentest, bei dem sechs von zehn Modellen für weniger als 70 Euro patzten.