Fraunhofer-Institut ermittelt Zielgruppe für Elektroautos
25.05.2012 | 14:45 Uhr 2012-05-25T14:45:00+0200
Düsseldorf. Die ersten Autokäufer, die sich voraussichtlich für ein Elektrofahrzeug entscheiden werden, sind laut Fraunhofer-Institut gut verdienende Männer zwischen 40 und 50, die mit ihrer Familie auf dem Land leben. Die meisten potentiellen Käufer erachten die Anschaffungskosten jedoch generell als zu hoch.
Gut ausgebildete Männer zwischen 40 und 50, die gut verdienen, Technik-affin sind und in Mehrpersonenhaushalten auf dem Land oder in der Vorstadt leben, sind voraussichtlich die ersten Autokäufer, die sich für ein Elektrofahrzeug entscheiden werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und des 'Instituts für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES)', die potenzielle private Erstkäufer von Elektrofahrzeugen identifiziert haben wollen.
Die Untersuchungen sind erforderlich, um die Zielgruppen für die eine Million Elektrofahrzeuge zu definieren, die nach Willen der Bundesregierung bis 2020 auf deutschen Straßen rollen sollen. Wirtschaftliche Vorteile durch die geringen Betriebskosten von Elektrofahrzeugen haben für diese Käuferschicht allerdings keine große Bedeutung, da Elektrofahrzeuge derzeit nicht als wirtschaftlich wahrgenommen werden.
Geschäftsfahrzeuge in den Blick nehmen
Die meisten potentiellen Käufer erachten die Anschaffungskosten generell als zu hoch. Für die Akzeptanz eines höheren Anschaffungspreises spielen eine positive Umweltwirkung der Elektrofahrzeuge und der Fahrspaß durch die bessere Beschleunigung im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen. Diese Besonderheiten des Elektroautos stellen Alleinstellungsmerkmale dar, die bei den potenziellen sogenannten 'Early Adoptern', den Pionierkunden, zu einer positiven Kaufentscheidung führen können.
Eine hohe Nutzungsintensität der Fahrzeuge beeinflusst die wirtschaftliche Bewertung. Deshalb empfiehlt das Forscherteam des Fraunhofer ISI, neben den Privatautos auch die Geschäftsfahrzeuge in den Blick zu nehmen, da die gewerblichen Fahrzeughalter derzeit einen großen Anteil der aktuellen Käufer beziehungsweise Nutzer von Elektrofahrzeugen ausmachen. (mid)
16:13
Ich fühle mich da angesprochen, gehöre aber sicher nicht zur Käuferschicht. Auf dem Lande benötigt man große Reichweiten und hat seltener die Möglichkeit zum Aufladen. Obendrein gehört eine gewisse Technikblindheit dazu, um dem wiederbelebten E-Auto irgendeine Zukunft zuzutrauen. Das Elektroauto ist vor allen Dingen ein Subventionsauto, dass zufällig auch fährt, aber in einer Weise die kaum jemand benötigt und ökologisch eher Nachteile hat.
20:14
Und die sieht so aus: Vermögende Singles mit melodramatischer Veranlagung zu ökologischem Verantwortungsgefühl, die keine Vorstellung davon haben, wie Strom produziert wird, die im Speckgürtel von Ballungsgebieten leben, ein Haus mit Garage oder mit bewachtem Parkplatz mit Steckdose haben, keine längeren Farhrten als 50km pro Strecke und Tag durchführen und niemals mehr als einen Fahrradgepäckträger voll auf einmal einkaufen.
Unter Aufbietung aller Anstrengungen sollten sich doch irgendwie 5 Mio. Dep.. ähhh., "vielversprechende potentielle Käufer" im ganzen Bundesgebiet aufspüren lassen, oder?
15:54
1.) Steuerliche Abschreibungen für Verbrennungsmotoren halbieren und für Elektroautos verdoppeln!
2.) Verbrennungsmotoren mit den wirklichen volkswirtschaftlichen Gesamtbeschädigungskosten (z. B. Luftverschmutzung, Krebs, Lärm und anderer Krankheitskosten) voll nach der Lebensdauer der Motoren belasten!
Wetten in 2- bis 3 Jahren fahren dann nur noch Elektrofahrzeuge?!