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Spannendes Mittelalter

06.02.2009 | 18:25 Uhr

Alfred Bekker schreibt viel, auch für Kinder. Der Schriftsteller erzählt, wie er auf so viele Ideen kommt und wie lange es dauert, bis ein Buch fertig ist.

Autor Alfred Bekker.

Habt ihr schon ein Karnevalskostüm? Einige von euch werden sich bestimmt als Ritter, Prinzessin oder Burgfräulein verkleiden – gerade so, als kämen sie direkt aus dem Mittelalter. So nennen die Fachleute einen Zeitabschnitt, der vor rund 1500 Jahren begann und vor etwa 500 Jahren endete. Auch Alfred Bekker fand diese Zeit „schon als Kind” total interessant”, verriet er jetzt Knuts Klartext für Kinder. „Das Mittelalter hat unsere Zeit unglaublich geprägt”, sagt er.

Deswegen schreibt Alfred Bekker auch viele Kinderbücher, die dort spielen. Zum Beispiel die Mittelalterkrimis für Kinder, „Tatort Mittelalter” oder die „Da Vinci Fälle”, in denen ein zehnjähriger Junge namens Leonardo kniffelige Fälle lösen muss. „Meine Ideen kommen mir beim Schreiben”, erzählt Alfred Bekker.

Denn wenn er sich eine Geschichte überlegt und dazu Nachforschungen anstellt, stößt er immer wieder auf spannende Sachen, die er zwar in dem Moment nicht gebrauchen kann, aus denen später aber einmal ein Buch werden könnte. „Man hat immer zwei bis drei Bücher im Kopf”, sagt er. Wenn Alfred Bekker alle Informationen zusammengetragen hat, dauert es ungefähr noch einmal vier Wochen, bis so ein Kinderbuch fertig geschrieben ist. Bevor die Bücher aber gedruckt werden, lesen sie seine Frau und sein Sohn. Erst dann gehen sie an den Verlag.

Dabei wollte Alfred Bekker eigentlich gar nicht Autor werden. Er hat zwar studiert und nebenbei geschrieben. Dann aber arbeitete er erst einmal 13 Jahre als Grundschullehrer. Dabei ist ihm auch die Idee mit den Kinderbüchern gekommen. Weil ihn die Kinder immer wieder nach Büchern gefragt haben, „fing ich an, solche zu schreiben.” Und: „Es hat mir total viel Spaß gemacht.”

Der Schriftsteller ist 44 Jahre alt und kommt aus Nordrhein-Westfalen.

PSEUDO-WAS?

Alfred Bekker schreibt nicht nur für Kinder, sondern auch viele Bücher für Erwachsene. Über 400 Romane und rund 1000 Kurzgeschichten hat er schon geschrieben - also ganz schön viele. Aber nicht immer steht dann auf seinen Büchern auch sein Name darauf. Für manche hat er sich einen ausgedacht. Das nennt man dann ein Pseudonym (sprich: Pseudonüm)

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