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Politiker reden übers Kindergeld

08.10.2009 | 18:47 Uhr

Die Parteien CDU, CSU und FDP möchten Familien mehr Geld geben. Einfach wird das aber nicht, weil der Staat viele Schulden hat.

Wenn Paare ein Kind kriegen, müssen sie jede Menge Sachen kaufen. Das Baby braucht zum Beispiel ein Bettchen, Windeln oder Spielzeug. Auch wenn Kinder größer werden, müssen sie verschiedene Dinge haben. Das sind zum Beispiel Kleidung, Schulhefte oder Bücher. Damit Eltern gut für ihre Kinder sorgen können, zahlt der Staat ihnen Kindergeld. Und Politiker planen offenbar, es zu erhöhen. Ob sie es dürfen, wissen sie noch nicht.

Deutschland soll bald eine neue Regierung kriegen. Die Parteien CDU, CSU und FDP wollen jetzt gemeinsam überlegen, was für die Menschen in Deutschland wichtig ist. Dabei reden sie auch über das Kindergeld. Die Parteien würden es eigentlich gerne erhöhen.

Das Kindergeld zahlt der Staat den Familien jeden Monat. Zurzeit sind es für das erste und zweite Kind jeweils 164 Euro. Für das dritte Kind bekommen Eltern monatlich 170 Euro. Haben Paare noch mehr Kinder, erhalten sie für jedes weitere Kind 195 Euro. Anfang dieses Jahres wurde das Kindergeld schon einmal erhöht.

Nun planen die Parteien, die künftig miteinander in Deutschland regieren wollen, das Kindergeld noch einmal aufzustocken. Sie wollen so dafür sorgen, dass Kinder gut aufwachsen können. Denn viele Dinge, die Kinder benötigen, sind ganz schön teuer. Manchmal reicht das Geld dann einfach nicht aus. Und es gibt viele Familien, die auf das Kindergeld wesentlich mehr angewiesen sind als andere Familien.

Die Partei FDP hatte schon vor der Bundestagswahl versprochen, dass das Kindergeld von 164 Euro auf 200 Euro steigen soll, wenn sie es in die Regierung schafft. Ob das aber nun so kommt, ist noch nicht klar. Wenn nicht, dann hätte die Partei vor der Wahl zu viel versprochen.

Die Politiker müssen gucken, ob sich der Staat das leisten kann. Denn Deutschland hat viele Schulden, und eine Erhöhung des Kindergeldes kostet sehr viel Geld. Die Politiker müssen in den nächsten Tagen alles noch einmal genau nachrechnen.

Freier o. ext. Mitarbeiter

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