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Den Freiwilligen mehr helfen

03.11.2009 | 17:21 Uhr

Zivildienst braucht Ersatz - Land fördert nicht

Wenn Ministerin Ursula von der Leyen eine erste sinnvolle Tat in der neuen Legislaturperiode vollbringen möchte, dann kann sie dafür sorgen, dass das „Freiwillige Soziale Jahr” (FSJ) besser organisiert und finanziert wird. Ihre Bundesregierung will nämlich nicht nur den Wehrdienst auf sechs Monate verkürzen, sondern auch den Zivildienst.

Damit beschert sie den Trägern von Krankenhäusern, Heimen, Kultur-, Sport und Jugendeinrichtungen ernste Probleme. Denn mit einem halbjährig aktiven Zivildienstleistenden werden die Träger nicht viel anfangen können. Zumal von der knappen Zeit auch noch Urlaub und Unterricht abgehen.

Die Ausweitung des FSJ auf Bereiche des heutigen Zivildienstes ist da also dringend nötig. Und vor allem: Eine bessere und gerechtere Verteilung der öffentlichen Gelder. Unverständlich ist, dass das Land NRW die Träger mit keinem Cent fördert. Hervorzuheben bleibt, dass ein Freiwilliges Soziales Jahr vielen jungen Menschen Orientierung für Beruf oder Studium gibt und Werte vermittelt. Das ist heute wichtiger denn je. NRZ

Manfred Lachniet

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