Das Ja zu Kindern
15.02.2009 | 20:24 Uhr 2009-02-15T20:24:23+0100Ob der Baby-Boom anhält, wird sich zeigen
Wenn in wenigen Monaten die politische Bilanz der großen Koalition gezogen wird, bleibt auf der Habenseite vor allem die Familienpolitik. Der Ausbau der Kinderbetreuung, die Umstellung des Erziehungs- auf das Elterngeld und die Erhöhung des Kindergeldes haben mehr bewirkt als allein die materielle Verbesserung der Lage junger Eltern. Die Einstellung der Gesellschaft zu Kindern wandelt sich positiv.Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in der Arbeitswelt inzwischen ernst genommen. Für viele Betriebe und Universitäten ist das Angebot guter Kinderbetreuung ein wichtiges Argument im Wettbewerb um Spitzenkräfte. Das Image von der arbeitenden Rabenmutter verschwindet ebenso wie das vom Vater als Ernährer ohne Erziehungsfunktion.In den Geburtenzahlen schlägt sich die Politik von Familienministerin von der Leyen positiv nieder. Ob der Baby-Boom von langer Dauer ist, muss sich erst noch zeigen. Die Wirtschaftskrise mit ihren Existenzsorgen erschwert jungen Paaren die Entscheidung für Kinder. Die Statistik weist für 2008 noch ein Geburtenplus aus. Der Zuwachs ist aber im heraufziehenden Krisenjahr geringer als im Jahr zuvor.
politik@nrz.de
08:49
Die Geburten haben zugenommen. Und das soll jetzt ein Beweis dafür sein, dass die Politik kinderfreundlicher geworden ist ?
Vielleicht ist es auch einfach so, dass die ALG2-Empfänger sich keine andere Freizeitbeschäftigung mehr leisten können, außer Sex ... denn der kostet nix und fürs Kind zahlt dann der Staat.
Also, wer genau hat denn nun mehr Kinder bekommen ? Steht das auch in der Statistik ?