Zwei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan verletzt
13.06.2010 | 11:06 Uhr 2010-06-13T11:06:00+0200
Kundus.Zwei deutsche Soldaten sind bei einem Anschlag in Afghanistan verletzt worden, einer von ihnen schwer. Sie wurden Opfer eines Sprengstoffanschlags.
Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Patrouille der Bundeswehr in Nordafghanistan sind zwei deutsche Soldaten verletzt worden. Ein Soldat ist schwer verletzt, einer leicht, wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr am Sonntag auf ddp-Anfrage in Potsdam mitteilte.
Der Anschlag auf die Bundeswehrfahrzeuge geschah den Angaben zufolge am Sonntagmorgen etwa zehn Kilometer westlich vom Bundeswehrstützpunkt Kundus gegen 7.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Dabei explodierte ein im Bereich der Straße deponierter Sprengsatz.(ddp)
00:51
Ja, glaubte wirklich jemand, dass es um was anderes als Rohstoffe, Wirtschaftsprofite und Ausbeutung ging?
Und wie dumm muss man als Mensch sein, Soldat zu werden und den eigenen Kopf für Profiteure und Kriegsgewinnler hinzuhalten?
Sofortige Abschaffung der Bundeswehr und der NATO. Raus aus Afghanistan!
15:36
Damit dürfte jedem klar sein, warum die NATO dort stationiert ist und Krieg führt. Scheint wohl unser Alt-Präsident Köhler sich vorzeitig verplappert zu haben. Die Meldung von heute:
Washington (dpa) - Die USA haben in Afghanistan einen ungeheuren Mineralienschatz entdeckt. Nach einem Bericht der New York Times vom Montag sitzen die Afghanen auf Mineralien im Wert von einer Billion Dollar.
Das ist weit mehr als bisher angenommen und genug, um die Wirtschaft des geschundenen Landes komplett zu verändern. In einem internen Pentagon-Papier werde Afghanistan als das Saudi-Arabien für Lithium bezeichnet. Neben dem für die Computer- und Handyindustrie wichtigen Lithium gebe es riesige Vorräte an Eisen, Kupfer und Gold, zitierte die Zeitung hochrangige US- Regierungsbeamte weiter.
Die Bodenschätze seien von einem kleineren Team aus Pentagon-Mitarbeitern und Geologen entdeckt worden. Der afghanische Präsident Hamid Karsai sei kürzlich informiert worden. Der für die Region zuständige US-General David Petraeus sprach in einem Interview am Wochenende von atemberaubenden Möglichkeiten. Was die Ausbeutung angehe, gebe es allerdings noch viele Fragenzeichen.
08:00
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
07:55
Wieviele deutsche Soldaten müssen eigentlich noch sterben oder schwer verletzt werden bis die super schlauen Politiker dahinter kommen, dass deutsche Soldaten in einem Krieg in Afghanistan nichts zu suchen haben? In Afghanistan herrschte schon immer Krieg und es wird dort auch immer Krieg herrschen.
RAUS AUS AFGHANISTAN
07:50
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
23:15
Wer sich in Gefahr bringt kann darin Umkommen..
Kriegen doch genug Zulagen.
21:22
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
18:48
Eine schnelle Genesung für unsere Soldaten.
Schade das hier weniger Kommentare erscheinen, wie bei dem Bericht über die Tröten in Südafrika.
18:34
Einer 16-Zeilen-Meldung war es der aktuellen Wochenendausgabe der NRZ wert im Politischen Magazin darüber zu berichten, dass bei der Explosion eines Sprengsatzes im Süden Afghanistans ... mindestens neun Zivilisten ums Leben gekommen (sind). Ein Minibus fuhr ... auf eine Bombe. Unter den Toten seien vier Frauen und drei Kinder, zudem seien Menschen verletzt worden. Im Zusammenhang mit den verletzten deutschen Soldaten, die das gleiche Schicksal erlitten, schweigt sich das Internetforum der WAZ in ihrem Bericht aus. Wieviel Mensch ist also notwenig, eine Meldung oder einen Nachruf zu bekommen? Dieser Krieg wird nicht nur auf Kosten der eingesetzten Soldaten geführt, sondern vor allem auf Kosten der afghanischen Bevölkerung, die zwischen die Fronten der Kriegsparteien geraten. Hat nun Altbundespräsident Horst Köhler sich im Anschluss seines Afghanistan-Besuchs mit seinem Statement, dass die NATO in Afghanistan wirtschaftliche Interessen Europas durchsetzt, unbeliebt gemacht? Den Opfern hilft seine Aussage wenig. Jedoch sollten diejenigen aufhorchen, die immer mehr militärisches Engagement fordern. Da gibt es doch noch so viele Zeitgenossen, die über die Leichen und Opfer dieses Krieges hinweg noch mehr militärisches Gerät fordern! Sollte nun die Bundesregierung über den Einsatz von Avacs-Flugzeigen, Tornados und Panzern nun auch auch noch den Einsatz von Giftgas fordern, ich glaube es gäbe unter diesen Zeitgenossen viele, die nicht zögern würden auch dies zum adäquaten Mittel für eine zielführende Kriegsführung zu fordern. Die Medien legen ja stetig vor, was zu denken ist. Die Dummen sterben nun mal nicht aus. Deshalb zur Tagesordnung: RAUS AUS AFGHANISTAN!
18:11
@ 11 Topolino
Wenn die Kriegstreiber auf beiden Seiten mit der
Waffe in der Hand antreten müssten, würde es
wohl keine Kriege geben. Die hätten sich sehr
schnell geeinigt.