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Zeitz will sich aus Puma-Verwaltungsrat zurückziehen

19.09.2012 | 15:58 Uhr

Der langjährige Puma-Chef Jochen Zeitz will von der Spitze des Verwaltungsrats beim Sportartikelkonzern aus Herzogenaurach abtreten. Es sei vernünftig, sein Amt an einen Vertreter des französischen Puma-Großeigners PPR abzugeben, der auch für das operative Geschäft verantwortlich sei, sagte Zeitz dem "Manager Magazin" laut Vorabbericht vom Mittwoch. Einen Zeitpunkt für den Rückzug nannte er nicht.

Hamburg (dapd). Der langjährige Puma-Chef Jochen Zeitz will von der Spitze des Verwaltungsrats beim Sportartikelkonzern aus Herzogenaurach abtreten. Es sei vernünftig, sein Amt an einen Vertreter des französischen Puma-Großeigners PPR abzugeben, der auch für das operative Geschäft verantwortlich sei, sagte Zeitz dem "Manager Magazin" laut Vorabbericht vom Mittwoch. Einen Zeitpunkt für den Rückzug nannte er nicht.

Nachfolger könnte dem Bericht zufolge Jean-Francois Palus werden, der Vize-Vorstandschef des Luxusgüterkonzerns PPR, der auch Marken wie Gucci oder Yves Saint Laurent unter seinem Dach hat.

Angesichts verfehlter Umsatz- und Gewinnziele bei Puma forderte Zeitz rasches Handeln vom Vorstandsvorsitzenden Franz Koch. "Wir alle können mit Pumas Entwicklung nicht zufrieden sein", sagte Zeitz.

Koch kündigte laut dem Magazin in dem Doppelinterview an, ein langfristiges Umbauprogramm für Puma in den kommenden Jahren schrittweise umsetzen zu wollen. Die nach Firmenangaben bereits bekannten Umbaupläne sehen unter anderem die Einsparung von Stellen in der Verwaltung vor.

Zudem will sich Puma von einzelnen Produktlinien trennen, die nicht den erwarteten Profit bringen. "Unser Markenauftritt soll klarer und frischer werden", sagte Koch. "Die ersten Ergebnisse dieser neuen Ausrichtung werden ab 2013 sichtbar werden."

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