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Zahl der Betriebe mit Schmallenberg-Virus deutlich gestiegen

10.02.2012 | 20:38 Uhr

Das neuartige Schmallenberg-Virus breitet sich weiter aus und verursacht vor allem bei Schafen Frühgeburten und Missbildungen. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der infizierten Betriebe bundesweit von 280 auf 434, wie das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit am Freitag mitteilte. Betroffen sind inzwischen neben 402 Schaf- auch 13 Rinder- und 19 Ziegenhaltungen.

Berlin (dapd). Das neuartige Schmallenberg-Virus breitet sich weiter aus und verursacht vor allem bei Schafen Frühgeburten und Missbildungen. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der infizierten Betriebe bundesweit von 280 auf 434, wie das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit am Freitag mitteilte. Betroffen sind inzwischen neben 402 Schaf- auch 13 Rinder- und 19 Ziegenhaltungen. Die meisten Fälle gab es in Nordrhein-Westfalen. Inzwischen ist das Virus aber auch in zwölf weiteren Bundesländern aufgetreten.

Der für Menschen als ungefährlich geltende Erreger wird als Schmallenberg-Virus bezeichnet, weil der erste Virusnachweis bei Proben von Tieren aus Schmallenberg (Hochsauerlandkreis) in Nordrhein-Westfalen gelang.

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