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Wulff schweigt zu angeblichem Drohanruf bei "Bild"

02.01.2012 | 13:07 Uhr

Berlin (dapd). Bundespräsident Christian Wulff schweigt zu dem angeblichen Drohanruf bei der "Bild"-Zeitung. "Die Presse- und Rundfunkfreiheit ist für den Bundespräsidenten ein hohes Gut", hieß es am Montag aus dem Bundespräsidialamt in Berlin. Wulff habe deshalb zu den Krediten für sein Eigenheim und zu Urlaubsaufenthalten "Transparenz hergestellt, Erklärungen abgegeben" und mehrere Hundert Medienanfragen beantwortet. "Über Vieraugengespräche und Telefonate gibt der Bundespräsident aber grundsätzlich keine Auskunft."

Nach dapd-Informationen hat Wulff persönlich versucht, Einfluss auf die Berichterstattung der "Bild"-Zeitung zur Finanzierung seines Privathauses zu nehmen. In einem wütenden Anruf bei dem Chefredakteur des Blattes, Kai Diekmann, soll der Präsident sogar mit einem Strafantrag gegen die Journalisten gedroht haben. Das hatten zuvor bereits die "Süddeutsche Zeitung" und die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet.

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