Wittke offenbar "Wiederholungs-Raser"
12.02.2009 | 07:08 Uhr 2009-02-12T07:08:00+0100Düsseldorf. NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke ist offenbar nicht zum ersten Mal wegen Raserei im Straßenverkehr aufgefallen. Bereits als Oberbürgermeister von Gelsenkirchen soll er den Führerschein verloren haben. Wegen eines Geschwindigkeits-Verstoßes hat er am Mittwoch sein Amt aufgegeben.
Zuletzt war der Druck auf Verkehrsminister Oliver Wittke zu groß geworden: Jetzt tritt er zurück. Dies bestätigte sein Ministerium am Mittwoch in Düsseldorf.
„Aufgrund meines Fehlverhaltens im Straßenverkehr kann ich meiner als Verkehrsminister zwingend erforderlichen Vorbildfunktion nicht gerecht werden", ließ er in einer Mitteilung erklären.
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) habe sein Rücktrittsgesuch angenommen, hieß es weiter. Für weitere Interview-Anfragen stehe er nicht zur Verfügung.
Wittke musste bereits vor acht Jahren Führerschein abgeben
Wittke war vor einigen Wochen im Mescheder Ortsteil Olpe innerorts mit 109 Stundenkilometern geblitzt worden. Er musste seinen Führerschein für zwei Monate abgeben. Der Fall war erst in der vergangenen Woche bekannt geworden. Wittke hatte sich für sein Verhalten entschuldigt und versprochen, künftig vorsichtiger zu fahren.
War der Rücktritt von Oliver Wittke nach seinem Führerscheinverlust folgerichtig?
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Wie die NRZ berichtet, wollte Rüttgers trotz heftiger Kritik an seinem Minister festhalten. Am Mittwoch wurde jedoch nach Informationen aus der CDU bekannt, dass Wittke bereits vor acht Jahren als Oberbürgermeister von Gelsenkirchen für einige Wochen den Führerschein wegen zu schnellen Fahrens auf der Autobahn verloren hatte. Außerdem hieß es in Presseberichten, er habe im November nicht – wie angegeben – einen Leihwagen gefahren, sondern einen Audi aus der Fahrbereitschaft der NRW-Staatskanzlei.
Opposition feiert
Die SPD sprach von einem längst überfälligen Schritt. "Herr Wittke hat offenbar die Flucht nach vorne angetreten, bevor in der Fragestunde des Landtags weitere belastende Details zu Tage getreten wären", teilte die SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft mit. Es sei gut, dass Wittke Einsicht gezeigt hat, "dass ein Verkehrsminister als Raser nicht tragbar ist".
Sie kritisierte außerdem das Verhalten von Rüttgers in der Raseraffäre: "Ministerpräsident Rüttgers hätte Herrn Wittke schon nach Bekanntwerden der Raserfahrt entlassen müssen. Der Ministerpräsident glaubte offenbar, dass unentschuldbare Verhalten des Ministers mit einer Rüge beiseite schieben zu können." Rüttgers hatte erst aus der Presse von dem Führerscheinentzug erfahren. Er hatte Wittke daraufhin scharf gerügt.
Wittke will sich auf übrige Ämter konzentrieren
Wittke will sich nun auf sein Landtagsmandat, den Vorsitz der Ruhr-CDU und den stellvertretenden Vorsitz der NRW-CDU konzentrieren. Der 42-jährige frühere Oberbürgermeister von Gelsenkirchen galt bislang als wichtiger Hoffnungsträger für die Zukunft der CDU in NRW. (mit ddp/rtr)
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16:04
Schon spannend, wer hier mit liest ;-)
http://unkreativ.net/wordpress/?p=4582
08:38
Sommer, Pinkwart, Mü-Pi, Wittke!!! Ja, der Wahnsinn!!! Ja, die CDUFDPNRW!!!
08:31
109 Km/h in geschlossener Ortschaft wäre natürlich viel zuviel, aber an der Stelle wo Herr Wittke geblitzt worden ist ist eine unter Sauerländern bekannte Zahlstelle. Wenn man aus Richtung Berge in das Dorf Olpe fährt, dann fährt man auf der Landstraße halt 100 - 110 - kein Problem. Dann steht da einsam ein Ortsschild und weitere 150 - 200 Meter weiter fängt die Bebauung an. Zusätzlich ist die Strecke sehr überschaubar und wenig bebaut. Somit fehlem einem Anhaltspunkte für das Gefühl der Geschwindigkeit. Pech ist nur, das ein paar Meter hinter dem Ortsschild öfter mal ein VW oder Opel parkt ;-) Man muß das ganze also mal relativieren: Herr Wittke wäre wahrscheinlich mit 60 - max 70 durch die Ortschaft gefahren - wie sehr viele andere auch. Wenn man mit 110 durch den Ortskern ballert - Keine Gnade! Aber so? Die Straße macht nach weiteren 500 Metern einen scharfen Knick und dann ist man eh zu langsam zum Blitzen. Wenn man Blitzt dann doch bitte schön an Fussgängerüberwegen, Busshaltestellen, Schulwegen, vor Schulen oder anderen Gefahrenpunkten aber nicht an schwach bebauten Ortseinfahrten. Hier könnte einfach eine verengung der Fahrbahn helfen. Das Problem ist nur, dann kann man nicht mehr Abkassieren. Natürlich ist er jetzt kein Leuchtendes Vorbild mehr, aber der/diejenige der/die noch nie zu schnell gefahren ist, werfe den ersten Stein.
08:25
Rasende soll man nicht aufhalten ;-)))
Als Verkehrsminister erwarte ich Vorbildfunktion !
109 km/h ist ein Hammer !!!
@all
Aber mal ganz ehrlich: Sind wir nicht alle schon mal zu schnell unterwegs gewesen. Ich Ja !!!
Aber ich habe mich gebessert und fahre rücksichtsvoller!!! Wenn ich morgens auf der AB auf der rechten von drei Spuren fahre (früher fuhr ich immer links - und schnell) und sehe was da auf Spur 2 und 3 abgeht. Da wird einem Angst und Bange. Und das Spiel mach ich nicht mehr mit !
Und ich wäre mit meinem PKW in der Lage weit uber 250 km/h zu fahren. Diese Einsicht habe ich inzwischen gewonnen und dabei geht es mir am Steuer viiiiiiel besser !!!!!!!!!!!!!! Und ist vielleicht auch gesünder.
Allen Gute Fahrt
08:02
Man sollte besser all die asozialen Raucher ihren Führerschein abnehmen, die beim Autofahren die Kippe aus dem Fenster werfen. Fieser gehts nimmer.
08:01
Dieses ganze Theater hätte es nicht gegeben, wenn Herr Wittke etwas (!) zu schnell gefahren und somit im Ordnungswidrigkeitenbereich geblieben wäre.
Ist er aber nicht!
Er ist - nach Abzug der Toleranz - immer noch 59 km/h zu schnell gewesen und somit befinden wir uns im Bußgeldbereich.
59 km/h kann man nicht mal eben zu schnell fahren, da gehört schon eine gute Portion Vorsatz zu.
07:47
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07:39
Das Schöne ist doch, lecker Übergangsgelder einstreichen, weiter Bildchen im Landtag ansehen, Pension durchrechnen und nach der Wahl wieder in Amt und Würden kommen. Wittke wir brauchen dich !
07:12
scheinbar posten hier alles Leute
die noch nie zu schnell gefahren sind ?
vor allem die, die nicht erwischt wurden ? !!!!
Und die, die wohl erwischt wurden sind jetzt happy darüber dass - so einer - zurücktritt
( ob das der wahre Grund war o. auch nicht )
der werfe den ersten Stein
06:58
Lassen wir doch Frau Kraft diesen kleinen Augenblick der Freude, bevor sie sich nach der nächsten Landtagswahl an der Schulter von Münthe die Trännen trocknet. Auch hier zeigt sich wieder: die SPD meldet sich nur noch zu Wort, wenn der politische Gegner ins Fettnäpfchen getreten ist. Es gab mal Zeiten als die SPD noch Inhalte hatten und sich nicht in den Fehlern der Anderen gesonnt haben