Verbraucher können bis zu 100 Euro einsparen
Energiesparen kann ganz einfach sein. Experten raten, statt Glühbirnen Energiesparlampen einzusetzen. Diese brauchen erheblich weniger Strom, um gleich hell zu strahlen.
Am Frankfurter Messegelände steht diese Außenleuchte, die auf LED- und Solar-Technik setzt. (Bild: Messe Frankfurt)
Foto: Messe Frankfurt Exhibiton GmbH /
Die herkömmliche Glühbirne produziert vor allem Wärme. Nur etwa fünf Prozent des benutzten Stroms würden in Licht umgewandelt, betont die Verbraucherschutzzentrale NRW. Die Experten-Tipps:
Sparpotenzial: Eine mit der 60-Watt-Glühbirne vergleichbare 11-Watt-Energiesparleuchte kann zwei bis 22 (dimmbar) Euro kosten. Damit ist sie teils deutlich teurer als herkömmliche Glühbirnen, braucht aber bei gleicher Lichtausbeute etwa 80 Prozent weniger Strom. Zudem halten die meisten Lampen mehr als bis zu zehn Mal so lang. Sie können also für ein Plus von rund 100 Euro in der Haushaltskasse sorgen. Der Kauf zahlt sich - je nach Kaufpreis - nach etwa 1000 Betriebsstunden aus, also oft schon im ersten Betriebsjahr.
Haltbarkeit. Moderne Energiesparlampen vertragen - aller Vorurteile zum trotz - das An- und Ausschalten gut - vor allem, wenn zwei Minuten zwischen An- und Ausschalten vergehen, betonen die Experten. Auch beim Starten sind die Lampen keineswegs Energieverschwender. Am meisten Energie spart übrigens Ausschalten, wenn Licht nicht mehr gebraucht wird.
Energieeffizienz: Die Energieeffizienz-Klassen geben an, wie viel Strom eine Lampe verbraucht. Die Klassen gehen von "A" (sehr effizient) bis "G" (nicht effizient). Auskunft über die Klasse gibt ein Hinweis auf der Verpackung. Energiesparlampen schaffen es meist in die "A"-Klasse oder - bei Lampen mit milchigen Glaskolben als Umhüllung - zumindest auf ein "B". Zum Vergleich: Herkömmliche Glühbirnen erreichen bestenfalls ein "D".
Lichtfarbe. Oft wurden Kompakt-Leuchtstofflampen wegen ihres kalt wirkenden Lichts liegen gelassen. Mittlerweile lässt sich die Lichtfarbe dank der technischen Entwicklung kaum noch von der Leuchtfarbe konventioneller Birnen unterscheiden. Wer's gemütlich will, sollte zu einer Leuchte mit der Lichtfarbe "warm-weiß" oder "extra-warmweiß" greifen. Wer die Helligkeit regeln möchte, findet auch dimmbare Lampen.
Entsorgung. Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll. Sie enthalten geringe Mengen an Quecksilber - daher sollten sie unversehrt gesammelt werden. Sie zählen zum Elektroschrott, ebenso wie Leuchtstofflampen und -röhren. Elektroschrott muss jede Kommune separat sammeln, die Hersteller müssen ihn wiederverwerten oder sachgerecht entsorgen. Die Abgabe ausgedienter Lampen ist kostenlos.


























