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Westerwelle bestellt syrischen Botschafter ein

25.05.2012 | 14:41 Uhr

Angesichts des jüngsten UN-Berichts zur Gewalt in Syrien hat Außenminister Guido Westerwelle den Botschafter des Landes erneut einbestellen lassen. Der Nahost-Beauftragte der Bundesregierung, Boris Ruge, habe in dem Gespräch mit dem Diplomaten am Freitag in Berlin die Sorge über die anhaltende Repression durch das syrische Regime verdeutlicht, teilte das Außenamt mit.

Berlin (dapd). Angesichts des jüngsten UN-Berichts zur Gewalt in Syrien hat Außenminister Guido Westerwelle den Botschafter des Landes erneut einbestellen lassen. Der Nahost-Beauftragte der Bundesregierung, Boris Ruge, habe in dem Gespräch mit dem Diplomaten am Freitag in Berlin die Sorge über die anhaltende Repression durch das syrische Regime verdeutlicht, teilte das Außenamt mit. Der Friedensplan des Sondergesandten von Vereinten Nationen und Arabischer Liga, Kofi Annan, müsse unverzüglich und vollständig umgesetzt werden. Dies sei die klare Erwartung der Bundesregierung und der internationalen Gemeinschaft an das syrische Regime.

Die Vereinten Nationen hatten am Donnerstag einen Untersuchungsbericht vorgelegt, wonach sowohl Regierungstruppen als auch oppositionelle Kämpfer in Syrien Morde, Folter und Misshandlungen begangen haben. Allerdings seien die Streitkräfte von Präsident Baschar Assad für einen Großteil der Verbrechen verantwortlich, hieß es.

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