Weniger Kinder sind auf Hartz IV angewiesen
15.04.2009 | 20:54 Uhr 2009-04-15T20:54:00+0200
Nürnberg. Die Zahl der Kinder, die Hartz IV bekommen, ist erstmals seit Einführung der Unterstützung gesunken. Nach Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit liegt der Rückgang 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 3,6 Prozent. Allerdings seien Kinder immer noch ein Hartz-IV-Risiko.
Erstmals seit Einführung von Hartz IV ist die Zahl der von der staatlichen Hilfe abhängigen Kinder im vergangenen Jahr gesunken. Zwar liegen der Bundesagentur für Arbeit noch keine genauen Zahlen für 2008 vor. Doch die Behörde schätzt, dass im Jahresdurchschnitt 1.826.000 Jungen und Mädchen im Alter bis 15 Jahren die staatliche Unterstützung bezogen haben.
Das entspreche gegenüber 2007 einem Rückgang von 68.600 oder 3,6 Prozent, sagte eine Sprecherin am Mittwoch und bestätigte damit im Grundsatz einen Bericht der «Thüringer Allgemeinen». Es sei das erste Mal seit der Einführung von Hartz IV im Jahr 2005, dass die Zahl minderjährigen Bezieher im Jahresdurchschnitt gesunken sei.
Der Rückgang sei nicht verwunderlich, sagte die Sprecherin. Die Konjunktur sei 2008 ja noch gut gewesen. Davon hätten die Hartz-IV-Empfänger und damit auch ihre Kinder profitiert. Es sei aber zu befürchten, dass sich der aktuelle Konjunktureinbruch bei den Zahlen für 2009 bemerkbar machen werde.
Kinder als Hartz-IV-Risiko
Noch spüre man davon allerdings nicht viel, da Menschen, die jetzt arbeitslos würden, zunächst in die Arbeitslosenversicherung kämen, sagte die Sprecherin. Bei einer länger dauernden Krise werde sich dies aber ändern. Schon im März hatte der Kinderschutzbund vor einem Anstieg der Kinderarmut in Folge der Wirtschaftskrise gewarnt.
2008 hatte die Zahl der Kinder, die von Hartz IV betroffen waren, langsamer abgenommen, als die Zahl der Erwerbsfähigen, die diese Hilfe benötigten. Letztere war um fünf Prozent auf 5,0 Millionen zurückgegangen, sagte die Sprecherin der Arbeitsagentur. Das ist gut ein Drittel schneller.
Für Familien mit Kindern und Alleinerziehende ist es besonders schwierig, aus Hartz IV zu entkommen. Kinderlose Paare und Alleinstehende benötigen diese Hilfe laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Durchschnitt am kürzesten, Alleinerziehende blieben dagegen am längsten davon abhängig. Mit den Eltern sind dabei im Normalfall auch ihre Kinder betroffen. (ap)
13:51
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06:44
Schön, dass ich diese Seite gefunden habe. Kam übrigens duch einen Link von einem anderen WAZ-Artikel hierher. Thema: Mehr Kinderarmut in Deutschland...
Aber ok. Nicht alle Armen in Deutschland bekommen auch wirklich H4...muss man ja auch mal so sehen...
14:05
Sehr interessant, diese Feststellung !
Nur jeder kennt wohl mittlerweile den alten, aber nichtsdestoweniger sehr zutreffenden Spruch, dass man nur der Statistik glauben darf, die man selbst gefälscht hat!
Das umso mehr, als wir doch inzwischen alle, na ja, fast alle, kapiert haben, dass sich unsere Politiker zu absoluten Meistern im Verschleiern und Vertuschen unwillkomener Tatsachen weiterentwickelt haben.
09:47
ich arbeite in eine Einrichtung in der ich täglich biß zu 200 Kinder und 100 Erwachsene um mich rum habe.
Die Idee mit dem Kondomen würde wahrscheinlich meinen Job gefährden aber dem Lande gut .....................
07:56
...und wenn da stünde, jetzt sind mehr kinder auf alg II angewiesen, dann würde das aber natürlich stimmen, oder?
oder lügen dann die anderen?
23:12
Geht doch, wenn die Eltern mal was arbeiten.
21:55
Doch die Behörde schätzt
Kinder als Hartz-IV-Risiko
Und derwesten schreibt mal irgendwas.......
21:26
23. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewußte politische Lüge und ihre Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen, fordern wir, daß . . .
Weniger Kinder sind auf Hartz IV angewiesen
(Pressemitteilung 15.04.2009)
Was für ein verlogenes Pack!
Hintergrund für das politische Umdenken der Merkel-Regierung und deren Lakaien ist der Umstand, dass eine kleine Erwerbslosengruppe die Überprüfung der Hartz IV-Regelsätze bis vor das Bundesverfassungsgericht geprügelt hat, und die Überprüfung eine der Haupt-Ursachen der explodierenden Kinderarmut im Schröder/Merkel-Deutschland aufgedeckt hat:
LSG Hessen, Az.: L 6 AS 336/07, 29.10.2008:
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=85628&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Die schwarz-rote Regierung will lediglich eine öffentlichen Demütigung durch das Bundesverfassungsgericht unterlaufen.
Übrigens: das Zitat oben ist dem Partei-Programm der N.S.D.A.P. von 1928 entnommen.
Manchmal ist Geschichte Gegenwart.
Lügen hatten schon damals kurze Beine.
Vorher aber mußten Millionen sterben.
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20:58
@kafka23
mein Hauptanliegen war: das in diesem Bericht/Artikel nichts aber auch gar nichts sinnvolles drinsteht!
20:55
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