„Wende beim WDR“ - alles Fälschung
28.10.2010 | 17:38 Uhr 2010-10-28T17:38:00+0200
Essen.Was Zuschauer schon öfter bemängelt haben, attestiert nun auch eine Untergrund-Redaktion der Hauszeitung „WDR-Print“: Das Programm des Senders sei zunehmend verflacht - deswegen habe Intendatin Piel nun die „Wende“ angekündigt.
Zuschauer bemängeln es immer wieder, jetzt haben es auch einige Mitarbeiter und Redakteure beim WDR erkannt. Unter der Schlagzeile „Auferstanden von den Quoten“ hat gestern eine „Untergrund-Redaktion“ des Kölner Senders ein Plagiat der Hauszeitung „WDR-Print“ verteilt. In einer Auflage von immerhin 10 000 Exemplaren. In der Zeitung, die das Datum November 2011 trägt, verkündet die Intendantin Monika Piel die Wende.
„Eine Tendenz zur Programmverflachung war in den 90er und 2000er Jahren unverkennbar“, wird Piel zitiert, „Buntes statt investigativer Journalismus, Service statt Hintergrund, Menscheln statt analysieren, Quote statt Qualität – das war WDR-Hauspolitik. Mit der großen Wende im WDR wollen wir dies nun gemeinsam ändern.“
Gute Filme kommen früher
Im Innern kündigt die „Untergrund-Redaktion“ ein neues Programmschema an. Gute Sendungen sollen künftig nach der Tagesschau beginnen, schlechte werden auf einen Sendetermin nach 23 Uhr verschoben. Wegen zu hoher Honorare werde der Wechsel von Günter Jauch zur ARD gestoppt, Chefredakteur Jörg Schönborn werde zum Leiter des fiktiven Studios Solingen, der Rundfunkrat durch ein Zuschauerparlament ersetzt.
Intendantin Monika Piel kommentierte das Plagiat mit Humor: „Respekt: Die Ausgabe ist witzig und phantasievoll gemacht, mit gelungenen Pointen und einem Layout von hoher Professionalität. Einmal mehr ein klarer Beleg dafür, dass der WDR eine Menge kluger Köpfe hat.“
Die Idee eines solchen Plagiats ist nicht neu. Inspirieren ließen sich die Macher von den amerikanischen Politaktivisten „Yes Men“, die 2008 eine fiktive „New York Times“ druckten, in der das Ende des Irak-Kriegs im Vorfeld verkündet wurde.
09:46
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09:03
@33 und 34
hat Ihnen noch keiner in meinem Namen geantwortet? Dann tu ich es jetzt Sie arroganter Pinsel, gilt für beide, hätten Sie Frauen wie mich nicht, könnten Sie sich doch nicht so herrlich erhaben fühlen, und im übrigen habe ich auf dieses geschwurbelte Blabla hier keine Lust mehr. Ich mag Leute lieber die Klartext reden.
18:05
Hätte es die Untergrund Redaktion schon eher gegeben, so hätte man wenigstens den Mut gehabt, die Brandstifter des Love Parade-Desasters beim Namen zu nennen. Stattdessen wurden Pleitgen, Scheytt und Gorny von jeder kritischen Berichterstattung ausgenommen. Ansonsten WDR Print eine einzige distanzlose Lobhudelei von Personen.
14:16
#33 von BoKö
Vielleicht hätte Kessi sich diesem unbekannten Wort auch durch schlichtes Googeln nähern können :-)
12:14
@Kessie: Schon mal was von debil gehört? Nichts ist peinlicher als sich über einen Fehler lustig zu machen der keiner ist! Hahaha!
11:51
#31Ihr Kommentar erinnert an einen Dauer RTL2- Gucker
11:22
„Wende beim WDR“ - alles Fälschung - oder kostenlose Werbung?
Wem interessiert es, ob es bei WDR Fälschungen gibt? Eher interessiert es die Leute, ob es bei RTL 2 gehaltvolle Überraschungen gibt zur späten Stunde?
Einige Mitarbeiter und Redakteure beim WDR wollen ein Programm schaffen unter der Schlagzeile „Auferstanden von den Quoten“. Das bedeutet nichts anders als Privat-Rot-Rundfunk für eine kleine Minderheit. Nun wissen wir alle, dass der WDR nicht gerade der Erfinder für gutes Programms ist. Denn seine Sendungen erinnert immer an den Anspruch, das Publikum zu belehren, zu bevormunden und vorzuführen. Also, nicht gerade das, was man heute unter guten Programm versteht.
KHJ aus Köln
10:37
Und hier, liebe WAZ, gibts das ganze auch als PDF:
http://www.freienseiten.de/images/stories/WDR_Print_2011_11_72dpi.pdf
10:36
WDR1,WDR2 sind zum Abschalten. Seit einiger Zeit kommt nun auch WDR5 mit Gekreische, da bleibt nur noch die Flucht zum Deutschlandfunk. Das war vor Jahren besser.
08:51
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