WAZ: Steag hält an Nuklearsparte fest
04.02.2012 | 09:45 Uhr 2012-02-04T09:45:30+0100Der Essener Energiekonzern Steag will an seinem Atomgeschäft festhalten. "In der Nuklearsparte bieten wir exzellente Ingenieursleistungen an, gerade für den Rückbau von atomaren Anlagen. Nach Fukushima haben wir dafür im Aufsichtsrat große Unterstützung erhalten.
Essen (dapd-nrw). Der Essener Energiekonzern Steag will an seinem Atomgeschäft festhalten. "In der Nuklearsparte bieten wir exzellente Ingenieursleistungen an, gerade für den Rückbau von atomaren Anlagen. Nach Fukushima haben wir dafür im Aufsichtsrat große Unterstützung erhalten. Wir werden Nuclear Technologies behalten", sagte Steag-Geschäftsführer Joachim Rumstadt den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Samstagausgaben). Auf dem Prüfstand sei hingegen die Beteiligung am Zwischenlager in Ahaus, da es nicht von strategischer Relevanz sei.
Beim Konzernumbau setzt Rumstadt sowohl auf Investitionen in Windkraftanlagen als auch in konventionelle Kraftwerke. Ein Konsortium aus sieben Stadtwerken im Ruhrgebiet hatte Anfang 2011 für rund 600 Millionen Euro die Mehrheit an der Steag vom Mischkonzern Evonik übernommen.
dapd