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"Viel Zucker bringt viel Umsatz"

21.10.2012 | 16:10 Uhr

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat ein Gesetz für den Zuckergehalt von Kindernahrung gefordert. "Der Gesetzgeber muss vorschreiben: Frühstücksflocken für Kinder dürfen maximal zehn Prozent Zucker enthalten", sagte Foodwatch-Chef Thilo Bode in einem am Sonntag veröffentlichtem "Spiegel"-Interview.

Hamburg/Berlin (dapd). Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat ein Gesetz für den Zuckergehalt von Kindernahrung gefordert. "Der Gesetzgeber muss vorschreiben: Frühstücksflocken für Kinder dürfen maximal zehn Prozent Zucker enthalten", sagte Foodwatch-Chef Thilo Bode in einem am Sonntag veröffentlichtem "Spiegel"-Interview. Zucker verstärke den Geschmack, und die Geschmacksnerven der Kinder würden von der Industrie auf süß getrimmt. "Viel Zucker bringt viel Umsatz", sagte Bode Deshalb könne die Lösung nicht allein den Unternehmen überlassen werden.

Der Konzern Nestlé hatte angekündigt, den Zuckergehalt in Frühstücksflocken zu senken. Bode sagte dazu: "Es gibt keinen Grund, das zu feiern." Das Unternehmen habe bislang bei Flocken nach wie vor kein ausgewogenes Produkt für Kinder im Sortiment.

dapd

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