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Verhandlungen über Standortschließung von HP in Rüsselsheim vertagt

05.04.2013 | 16:47 Uhr
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Foto: /dapd/Andreas Arnold

Die zweite Verhandlung zwischen dem Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) Deutschland und Arbeitnehmervertretern über die geplante Standortschließung in Rüsselsheim ist ohne Ergebnis vertagt worden. "Die Geschäftsführung hat vollkommen verschlafen, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern eine vorausschauende Personalpolitik zu betreiben", kritisierte der Betriebsratsvorsitzende Volker Stichter.

Rüsselsheim (dapd-hes). Die zweite Verhandlung zwischen dem Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) Deutschland und Arbeitnehmervertretern über die geplante Standortschließung in Rüsselsheim ist ohne Ergebnis vertagt worden. "Die Geschäftsführung hat vollkommen verschlafen, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern eine vorausschauende Personalpolitik zu betreiben", kritisierte der Betriebsratsvorsitzende Volker Stichter am Freitag in Rüsselsheim. "Hinter verschlossenen Türen wurden nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen, die nun die Beschäftigten und ihre Familien tragen sollen."

Nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall droht bei einer Schließung der Abbau von rund 1.100 Arbeitsplätzen. Die Verhandlung am Freitag wurde von einem Familienfest der Mitarbeiter begleitet, an dem etwa 600 Menschen teilnahmen. Die Gespräche sollen am 15. April fortgesetzt werden.

Die Arbeitnehmervertreter wollen eigenen Angaben zufolge gemeinsam mit der HP-Führung Leitlinien zur nachhaltigen Gestaltung des IT-Dienstleistungsbereichs entwickeln. Erforderlich seien Alternativen zum Personalabbau, zur Sicherung des Geschäfts und zur Sicherung der Arbeitsplätze.

dapd

dapd

Kommentare
05.04.2013
20:40
Verhandlungen über Standortschließung von HP in Rüsselsheim vertagt
von svennie89 | #1

Das Problem von HP in Deutschland ist eine völlig inkompetente Geschäftsleitung. (Schmid, Eberhard und Reichart) , die die Firma seit Jahren an die Wand fahren. Das neuste Allheilmittel von Eberhard ist alle Enterprise Services Mitarbeiter (mit Ausnahme derer, die direkt mit dem Kunden zusammen arbeiten müssen) nach Indien, Bulgarien und Slowakien auszulagern. Das kommt einem Schliessen des gesamten Enterprise Services Bereich gleich. Das muss gestoppt werden. Da keiner der drei Herren dafür bekannt ist, den Mumm zu haben, eigene Fehler zu korrigieren, hilf hier nur ein. Sie müssen nur weg. Aber auch der Aufsichtsrat (zmd. die Arbeitsgeberseite) macht nur mit Inkomepetenz von sich reden. (Zumindestens da stehen sie ihren amerikanischen Kollegen in Nichts nach).

zukunft-at-hp.de

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