Verhaftungen bei Fahndung nach Kunstfälschern
04.09.2010 | 13:02 Uhr 2010-09-04T13:02:00+0200
Köln/Berlin.Bei Ermittlungen zu gefälschten Kunstwerken hat die Polizei drei Menschen festgenommen. Alle drei wurden in Köln verhaftet. Für Kunstexperten könnte der Fall blamabel werden.
Die Polizei ist offenbar einem Kunstfälscherskandal auf der Spur. Nach Hausdurchsuchungen in verschiedenen deutschen Städten und abgehörten Telefonaten griffen die Beamten am Dienstag zu und verhafteten nach Informationen der „Welt am Sonntag“ in Köln eine 57-jährige Frau, ihre 52-jährige Schwester und deren 59-jährigen Ehemann.
Blamage für namhafte Kunstexperten
Alle drei stehen dem Blatt zufolge im Verdacht, mindestens 5, wahrscheinlich aber etwa 20 gefälschte Kunstwerke aus einer angeblichen „Sammlung Jägers“ über Auktionshäuser in Umlauf gebracht zu haben. Sollten sich die Anschuldigungen bewahrheiten, könnte das auch eine Blamage für namhafte Kunstexperten bedeuten, die mutmaßlich gefälschte Werke für echt erklärt und zum Teil sogar selbst verkauft haben sollen.
So wurde im Kölner Aktionshaus Lempertz am 29. November 2006 das „ Rote Bild mit Pferden“ von Heinrich Campendonk versteigert, das sich jetzt als Fälschung erwiesen habe. Beim Gesamtvolumen der mutmaßlichen Fälschungen solle es sich um einen höheren zweistelligen Millionen-Eurobetrag handeln.(ddp).
16:26
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:12
Die meisten Staatsanwaltschaften weigern
sich hartnäckig, gestohlene Wertsachen
oder die Auslobung von Belohnungen für die Ergreifung der Täter,
über die Internet-Fahndungseiten der Landeskriminalämter oder des Bundeskriminalamts Wiesbaden überhaupt zu veröffentlichen zu lassen.
Die Gefahr, dass Straftaten dadurch aufgeklärt werden,ist einfach zu groß für nach den Grundsätzen der Kollegialität nicht handelnde Staatsanwälte.
Ab Mittelstand aufwärts wird in Deutschen Landen seit der Wende 1990 nicht gerne ermittelt, bei Weiße-Kragen-Tätern schon gar nicht mehr.
15:58
Besser ist doch, man raubt gleich
Originale aus Privateigentum:
Da wird dann von der BRD Staatsanwaltschaft
noch nicht einmal mehr Anklage erhoben:
Die Täter erhielten, bei ruchbar werden
der Straftaten, die Pretiosen selbstverständlich vorm Eigentümer geschenkt.
Steuern werden ab einer gewissen Kaste
aufwärts auf diese Schenkung auch nicht mehr erhoben.
So schließt sich denn der Kreis
Ätsch !