Verdächtige Gegenstände stoppen Bahnverkehr
23.11.2010 | 08:45 Uhr 2010-11-23T08:45:00+0100
Düsseldorf.Nach dem Fund eines verdächtigen Gepäckstückes war am Morgen der Düsseldorfer Hauptbahnhof vollständig gesperrt worden. Der Koffer stellte sich letztlich als harmlos heraus. Ein verdächiger Gegenstand sorgte auch in Essen für Alarm.
Ausnahmezustand am Morgen am Düsseldorfer Hauptbahnhof: Am S-Bahnsteig 13/14 war gegen 7 Uhr ein verdächtiges Gepäckstück gefunden worden. Eine Frau hatte den Koffer an einer Sitzbank im nördlichen Teil des Bahnsteiges entdeckt und der Polizei gemeldet, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Anfangs sperrte die Polizei nur den betreffenden Bahnsteig, bei näherer Begutachtung des Koffers wurde gegen 8 Uhr dann der komplett Hauptbahnhof gesperrt. Kein Zug fuhr mehr in den Bahnhof, alles stand, manche Züge wurden um Düsseldorf herumgeleitet. Tausende Reisende saßen in ihren Zügen oder am Bahnhof fest. Sprengstoffexperten untersuchten den Koffer. Gegen 9 Uhr dann kam die Entwarnung durch die Bundespolizei. In dem verdächtigen Koffer befand sich nur Müll. Bei der anschließenden Fahndung konnte derjenige, der den Koffer abgestellt hat, ermittelt werden. Sollte er dies absichtlich getan haben, droht eine Haftstrafe bis zu einem Jahr.
Der Verkehr rollt mittlerweile wieder. Ein Bahnsprecher erklärte: „Es pendelt sich langsam ein“. Die Störungen wirkten sich weit über den Großraum Düsseldorf hinaus aus.
U-Bahnhof in Essen gesperrt
In den vergangenen Tagen war es in NRW immer wieder zu vermeintlichen Bombenfunden gekommen. Unter anderem am vergangenen Freitag in Duisburg im Einkaufszentrum Forum . In Essen war am Vormittag der U-Bahnhof „Rathaus Essen“ am Porscheplatz gesperrt worden - Grund war ein verdächtiges Päckchen. Der Bahnhof wurde für mehr als eine Stunde gesperrt, Sprengstoffexperten nahmen das Päckchen unter die Lupe. Die Polizei gab schließlich Entwarnung. In dem Päckchen war kein Sprengstoff sondern Schokolade. (jgr/tra/dae)
Informationen zur aktuellen Verkehrslage im Bahnverkehr gibt es hier.
22:34
#72: Muss ich beipflichten! Aber Träger dieses Wahnsinns sind hauptsächlich die Medien! Und Schuld hat immer die Regierung. Macht sie was, ist es falsch, macht sie nichts, ist es auch nicht richtig! Wir müssen noch viel lernen!
17:25
Lächerliches, dummes Geschreibsel wieder mal. Der Terror ist nun mal da und man kann diesen nicht ernst genug nehmen. Wollt ihr lieber in die Luft fliegen? Statt dessen wird über Verspätungen gemeckert und gemosert. Am besten sollte die Bahn bei Terrorwarnungen den Verkehr komplett einstellen. Dann ist nichts verspätet und man braucht nicht meckern (Vorsicht, Sarkasmus!!!)
16:13
#73 von Abwrackuser
unter 2) haben sie einen Denkfehler.
Niemand muß herrenlose Kartons oder ähnliches extra platzieren um Terrorangst zu schüren. Es liegt in der Natur der Sache das bei Millionen Menschen in den Städten automatisch immer irgendwo etwas herumliegt, wo theoretisch ein Sprengsatz enthalten sein könnte.
Das ist momentan so, war in den letzten Jahren so und wird auch in den nächsten Jahren so sein.
15:53
Und das alles, um den Einsatz der Bundeswehr im Inneren durchzusetzen und von anderen Themen abzulenken. Doch wi eman sieht - der Bürger lässt sich nicht so leicht hinters Licht führen. Zum Glück.
Na ja. Wahrscheinlich die ausgenommen, die sich hier an den Artikel zu Bauer sucht Frau erfreuen.
15:52
Mal zwei Gedanken:
1) Bei herrenlosen Gepäckstücken wurden schon immer Bahnhöfe geräumt usw. - und dass schon lange vor 9/11. Schon in den 90ern saß ich genervt in irgendwelchen Zügen fest, weil mal wieder ein Bahnhof wg. herrenlosem Gepäckstück gesperrt war. Dass es sich jetzt etwas häuft, liegt lediglich daran dass die Leute für das Thema sensibilisiert wurden und das schneller gemeldet wird.
2) @die, die das jetzt als Inszenierung der Regierung zur Durchsetzung größerer Überwachung und Einschränkung der Bürgerrechte halten:
So sehr man diese Angst bei Teilen der derzeitigen Mannschaft in Berlin haben muss, ist das doch auf die aktuellen Fälle bezogen Quatsch - wollte man die Menschen so in Panik versetzen, dass diese Freiheitseinschränkungen hinnehmen, würde man doch echte (ggf. aber unbrauchbare) Sprengsätze platzieren und nicht Kartons mit Schokolade oder Koffer mit Anziehsachen - das ergibt doch so gar keinen Sinn und hat (wie man ja auch an vielen Kommentaren hier sieht) eher den gegenteiligen Effekt.
15:50
Danke, Herr de Mezière, danke, liebe ARD, das haben Sie prima gemacht. Dass jemand mal sein Gepäck vergisst, passiert täglich. Nun haben wir wieder die Übervorsichtigen, die wegen jeder vergessenen ALDI-Tüte die Polizei anrufen. Und die Terroristen sitzen in ihren Höhlen, schauen Satelliten-TV und lachen sich schlapp über die Deutschen. Wer weiß, vielleicht bringt man sie so sogar auf die Idee, tatsächlich irgendwo einen Anschlag zu verüben, damit die Deutschen endlich ihren Terror-Anschlag zu beklagen haben...?
Meine Meinung: Ruhe bewahren. Die Wahrscheinlichkeit, in der allmorgendlichen Rush-Hour auf der A 45 Höhe Lüdenscheid-Nord von einem 20-Tonner niedergemäht zu werden, ist viel größer.
Tja, im Mittelalter konnte man die Bürger mit dem Teufel oder dem Fegefeuer einschüchtern, heute sind es Themen wie Klimawandel, Schweinegrippe. Rinderwahnsinn, Terrorismus. Was ist eigentlich aus dem Ozonloch geworden? Schon lange nichts mehr davon gehört.
15:32
Und wie hieß es noch gestern oder vorgestern von unseren Politikern Keine Panik machen sollten sich vielleicht mal die Medien dran halten oder mal eine Nachrichten sperre einführen.
15:28
Haha... Ich hatte Glück :) Ich musste wieso Eller Ddorf aussteigen xD. Ich hoffe es hat Spaß gemacht 1-2 Std. im Zug zu Sitzen. :]
15:28
Wenn ich jetzt in die Stadt gehe finde ich mit Sicherheit irgendwo etwas herum liegen, was rein theoretisch eine Bombe beinhalten könnte. Das heißt also, ich könnte jederzeit einen Großalarm auslösen und würde dafür gelobt. Das selbe bei allem pulverähnlichem.
Das ist der Wahnsinn bei all diesen Meldungen.
15:20
Die terrornahen Islamisten, die es ja zweifellos gibt, verfolgen die deutsche politisch gesteuerte Paranoia weltweit an den Bildschirmen: Und lachen sich, teetrinkend, schlapp.