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Umweltamtspräsident will Kosten der Energiewende gerecht verteilen

15.08.2012 | 07:44 Uhr

Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, fordert eine gerechte Verteilung der Energiewendekosten. "Niemand darf durch die Stromrechnung arm werden", sagte Flasbarth der Zeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Unternehmen und Verbraucher sollten nach ihrer Leistungsfähigkeit belastet werden. Dann könnten die Kosten auf mehr Schultern als bisher verteilt werden.

Berlin (dapd). Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, fordert eine gerechte Verteilung der Energiewendekosten. "Niemand darf durch die Stromrechnung arm werden", sagte Flasbarth der Zeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Unternehmen und Verbraucher sollten nach ihrer Leistungsfähigkeit belastet werden. Dann könnten die Kosten auf mehr Schultern als bisher verteilt werden.

Flasbarth sagte, private Haushalte sollten durch Energieberatung und Hilfen beim Kauf energiesparender Haushaltsgeräte entlastet werden. Entlastungen für Unternehmen etwa bei der Ökosteuer und der EEG-Umlage sollten nicht länger nach dem "Gießkannenprinzip" verteilt werden, sondern nur noch energieintensiven Unternehmen gewährt werden, die sonst "gravierende Nachteile im internationalen Wettbewerb hätten".

Die Textilbranche hatte am Dienstag eine Verfassungsklage gegen die Ökostrom-Abgabe angekündigt.

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