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TUI will für mögliche Währungsumstellung in Griechenland vorsorgen

05.11.2011 | 07:47 Uhr

Berlin (dapd). Der Reisekonzern TUI will sich in Griechenland gegen eine mögliche Währungsumstellung absichern. Die "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe) berichtete, TUI habe griechische Hoteliers aufgefordert, einen neuen Vertrag zu unterschreiben. "Wenn der Euro nicht mehr die Währung sein sollte (...), ist TUI berechtigt, die Geldsumme in der neuen Währung zu bezahlen. Der Wechselkurs richtet sich nach dem von der Regierung vorgegebenen Wechselkurs", zitierte das Blatt aus einem Schreiben des Konzerns.

Experten befürchten, dass Griechenland eine neue Währung stark abwerten müsste, falls es aus dem Euro ausscheiden sollte.

TUI-Sprecher Robin Zimmermann sagte dem Blatt: "Wir müssen uns gegen solche Währungsrisiken absichern. Es gibt eine mehr als theoretische Möglichkeit, dass Griechenland aus der Euro-Zone aussteigt."

dapd

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