Taliban gegen westliche Hilfe nach Fluten
11.08.2010 | 11:17 Uhr 2010-08-11T11:17:00+0200Islamabad.Die pakistanischen Taliban rufen die Regierung auf, westliche Hilfen zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe abzulehnen. Das Geld fließe nur in die Taschen korrupter Beamter in den besonders betroffenen Regionen, sagte ein Sprecher der radikal-islamischen Bewegung am Mittwoch zur Begründung.
Die US-Regierung hatte am Dienstag ihre Hilfszusagen um 20 auf 55 Millionen Dollar aufgestockt. Pakistan ist für die USA ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen die Taliban in Afghanistan.
Von dem schwersten Hochwasser seit 80 Jahren sind zwölf Millionen Pakistaner betroffen. Mehr als 1600 Menschen starben, rund zwei Millionen sind obdachlos.
Vorwürfe gegen Pakistans Regierung
Die Opfer der Naturkatastrophe werfen der pakistanischen Regierung vor, sie im Stich zu lassen. Präsident Asif Ali Zardari hatte trotz der schweren Überschwemmungen eine Reise nach Europa fortgesetzt und war erst am Dienstag in die Heimat zurückgekehrt.
In einigen Regionen haben sich die Taliban als Hochwasserhelfer betätigt und damit bei der Bevölkerung Sympathien gewonnen. Das Militär hat mittlerweile die Führung bei den Hilfsmaßnahmen übernommen.
UNO plant Spendenaufruf
Die Vereinten Nationen starten an diesem Mittwoch einen Spendenaufruf für die Millionen Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hofft bei dem Aufruf zusammen mit pakistanischen Vertretern in New York auf Hilfszusagen über mehrere hundert Millionen Dollar.
Die Flutkatastrophe dürfte die größte Hilfsaktion in der Geschichte der Vereinten Nationen auslösen. Rund sechs Millionen Flutopfer brauchen nach Einschätzung der Organisation Soforthilfe zum Überleben. Millionen weitere sind indirekt oder längerfristig von den Überschwemmungen betroffen. (rtr/afp)
10:21
Natürlich wollen die Taliban nicht, dass aus westlicher Richtung Hilfe für das Land kommt.
Es ist doch ein wichtiger Teil ihrer Taktik einen Keil zwischen die einfache Bevölkerung und den Westen zu treiben, was natürlich nicht so gut klappt, wenn Letzterer maßgeblich dazu beiträgt, die Leute - wortwörtlich - über Wasser zu halten.
08:39
Das hier einige Leute nicht spenden wollen ist deren gutes Recht.
Das sie sich aber über die lebensbedrohene Not anderer Menschen lustig machen, ist einfach erbärmlich.
07:21
Wieso überhaupt Hilfe? Ist doch Ramadan, also 30 Tage Verzicht üben. Einfach das tun, was dort meistens getan wird, nämlich nichts !
Danach sofort wieder an die Talibanterrorfront.
23:09
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21:12
Und wer spendet mir? Spätestens in 10 Jahren kann ich nicht länger arbeiten soll es aber bis 70. Mir droht die finanzielle Katastrophe und das langfristig. Vielleicht sollten alle, denen das Gleiche droht schon mal einen Spendenaufruf staren.....
19:40
Tja, wenn sie nicht wollen, dann soll`se auch nichts kriegen.
Ich habe gehört, das schon die ersten Hilfsknvois mit Spenden der Glaubensbrüder (und Schwestern) unterwegs sein sollen...
18:51
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18:38
Wo sind eigentlich die ganzen *********** die sonst doch immer schnell auftauchen und euch alle in die rechte Ecke schieben???
Wundert mich das ich hier nur islamkritische Kommentare lese....Ich mein is Ok ;) dann brauch ich keins mehr zu bringen. Ich schließ mich gerne allen Vorpostern an. Nie würd ich für die was Spenden.....
18:27
Ich seh auch nicht ein warum wir da andauernd helfen müssen. Hier ne Überschwemmung, dort ein Erdbeben. Das Geld wäre in Deutschland viel besser aufgehoben. Mit Hilfe für Russland könnte ich auch noch leben. Aber Pakistan? Ne, sollen die doch Allah anbeten, vielleicht hilft er ja.
18:26
Von Pakistan geht Atom- oder Islamterror aus.
Sicher nicht vom überwiegenden Teil der Betroffenen, aber warum einen Staat unterstützen, der sein Geld zu Machtdemonstrationen anstatt zur Entwicklung des Landes ausgibt.
Ausnahmsweise stimme ich den Taliban zu: Keine Fremde Hilfe für Pakistan!