Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Nachrichten

Studie: Fast 90 Prozent der Minijobber arbeiten zu Niedriglöhnen

19.01.2012 | 09:09 Uhr
Foto: /ddp/Michael Gottschalk

Fast 90 Prozent der Minijobber erhalten Wissenschaftlern zufolge Niedriglöhne. Dabei sind die Stundenlöhne von Beschäftigten, die gleichzeitig Hartz IV beziehen, besonders gering. Zu diesem Ergebnis kommen Studien der Hans-Böckler-Stiftung wie die "Berliner Zeitung" berichtet.

Berlin (dapd). Fast 90 Prozent der Minijobber erhalten Wissenschaftlern zufolge Niedriglöhne. Dabei sind die Stundenlöhne von Beschäftigten, die gleichzeitig Hartz IV beziehen, besonders gering. Zu diesem Ergebnis kommen Studien der Hans-Böckler-Stiftung wie die "Berliner Zeitung" berichtet.

Der Untersuchung zufolge, die die Stiftung am (heutigen) Donnerstag vorstellen will, erhielten Minijobber, die zusätzlich Arbeitslosengeld II bekamen, 2009 durchschnittlich nur 6,08 Euro pro Stunde. Bei anderen geringfügig Beschäftigten betrug der Durchschnittssatz dagegen mehr als acht Euro. Die Forscher vermuten, dass Arbeitgeber die Sozialleistungen einkalkulieren.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Aus dem Ressort
AfD-Kundgebung geht in Bottrop in lautem Pfeifen unter
Europawahl
Spitzenkandidat Prof. Bernd Lucke hielt eine Rede bei der Europawahl-Kundgebung der Alternative für Deutschland in Bottrop. Doch seine Rede auf dem Kirchplatz an der Cyriakuskirche ging im lauten Pfeifen von Gegendemonstranten unter. Der AfD wird vorgeworfen, rechtspopulistische Argumente...
Verfolgte Homosexuelle können Recht auf Asyl haben
Asylpolitik
Schwule und Lesben können auf Asyl in EU-Ländern hoffen - vorausgesetzt, ihnen drohen in ihrem Heimatland schwere Strafen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Es ging um drei homosexuelle Männer aus afrikanischen Ländern, in denen auf Homosexualität mit Gefängnis bestraft wird.
Polizei findet Brandsätze bei Razzia gegen Linksextremisten
Kriminalität
Bei einer Razzia gegen Linksextremisten hat die Berliner Polizei in einem linksalternativen Wohnprojekt Brandsätze, Pyrotechnik und Stacheldraht gefunden. Erst im Juni hatten etwa 40 Vermummte in Kreuzberg Polizisten attackiert, zuvor hatten Unbekannte Fassaden von Jobcentern beschädigt.
Zu viele Protestanten - Orte müssen auf Feiertag verzichten
Mariä Himmelfahrt
Der 15. August 2014 wird in drei bayrischen Gemeinden ein Tag wie jeder andere sein: Denn Mariä Himmelfahrt ist dann dort kein gesetzlicher Feiertag mehr. Grund: Der letzte Zensus hat ergeben, dass in den Kommunen inzwischen mehr Protestanten als Katholiken leben.
Kritik an Mollath-Reklame von Sixt alarmiert den Werberat
Mollath-Werbung
Die Werbeanzeige des Autovermieters Sixt mit Gustl Mollath als Werbefigur hat für Wirbel gesorgt: Die Reklame war mit dem Nürnberger, der erst kürzlich aus der Psychiatrie entlassen worden war, nicht abgestimmt worden. Mollaths Anwalt kündigte rechtliche Schritte gegen Sixt an.