Streit um Mohammed-Karikatur in Südafrika
21.05.2010 | 18:17 Uhr 2010-05-21T18:17:00+0200
Johannesburg.Eine südafrikanische Zeitung hat am Freitag eine Mohammed-Karikatur veröffentlicht. Der dortige Muslimen-Verband befürchtet nun Gewalt während der Fußball-Weltmeisterschaft. Auch in Pakistan kommt es zu Protesten.
Drei Wochen vor dem Beginn der Fußball-WM herrscht in Südafrika Sorge über mögliche Proteste von Muslimen gegen eine Mohammed-Karikatur. Die südafrikanische Wochenzeitung „Mail & Guardian“ druckte am Freitag eine Zeichnung, die den Propheten auf der Couch eines Therapeuten zeigt. „Andere Propheten haben Anhänger mit Sinn für Humor“, klagt Mohammed dort.
Der südafrikanische Rat muslimischer Theologen hatte nach Angaben der Zeitung vergeblich versucht, die Veröffentlichung per einstweiliger Verfügung verbieten zu lassen. Die Geistlichen hatten demnach vor Gericht argumentiert, die Karikatur könnte zu Gewalt während der Weltmeisterschaft führen. Sie wird vom 11. Juni bis zum 11. Juli in Südafrika ausgetragen.
Wütende Proteste gegen Facebook in Pakistan
Die Zeichnung sei eine Reaktion auf die Kontroverse um den Aufruf eines Facebook-Nutzers zur Einsendung von Mohammed-Karikaturen, erklärte die Zeitung. In Pakistan ist deshalb seit Mittwoch der Zugang zu dem Internetnetzwerk gesperrt. In zahlreichen Städten des Landes gingen am Freitag mehrere hundert Menschen wütend gegen Facebook auf die Straße. In der ostpakistanischen Stadt Lahore versammelten sich rund 3000 Menschen. Sie riefen US-feindliche Parolen und zündeten Fahnen von skandinavischen Ländern und der USA an.
Der Sieg gegen „Mail & Guardian“ vor Gericht sei ein „Triumph für die Meinungsfreiheit“, sagte der Zeichner der Karikatur, Jonathan Shapiro, der Nachrichtenagentur AFP. „Jeder hat das Recht, zu protestieren, es wäre nicht das erste Mal, dass meine Arbeit Unbehagen hervorruft.“
Bei der Zeitung gingen bereits zahlreiche wütende Anrufe und auch Morddrohungen gegen den Karikaturisten ein. Die Verbildlichung Mohammeds ist im Islam strikt verboten. Im September 2005 hatte die dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ zwölf Mohammed-Karikaturen veröffentlicht, die Anfang 2006 teilweise gewalttätige Protesten von Muslimen in der ganzen Welt hervorriefen. (afp)
12:46
Mohammed???War das nicht auch ein Kinderschänder mit seiner Kindfrau???Ach nee, daß ist ja kulturell so angelegt im Islam...
09:26
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01:21
Es ist doch allgemein bekannt wie die Moslems auf so etwas reagieren. Eine völlig humorlose Religion und nur auf Terror basiereFanatismus war immer schon eine gefaehrliche Sache.nd.
14:28
Ich kann es kaum erwarten, die zukünftig stattfindenden Christenauspeitschungen nach dem wöchentlichen Freitagsgebet auf der Kölner Domplatte.
hechel, hechel
der michel
13:28
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13:18
Es zeigt sich wieder einmal, daß diese Religion sich weitesgehend durch Gewalt existiert,manifestiert, und reglementiert.
Soange dieses der Fall ist, wird es keine friedliche Koexistenz geben können
Gruß
12:55
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12:55
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12:43
@26 von Anton Alter Yo Man
Alle abschieben und gut ist!
Witzig!
Und wenn wir und die Südafrikaner und alle anderen alle Moslems ausweisen, gibt es keine mehr?
Man mag ja zum Islam stehen, wie man will, aber dass ihn gibt, sollte man zumindest akzeptieren.
12:11
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