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Straßenkehrer fehlen am häufigsten im Job

29.01.2010 | 19:05 Uhr
Straßenkehrer fehlen am häufigsten im Job

Hamburg.Krankenpfleger fallen im Job besonders häufig wegen Krankheit aus. Das zeigt eine aktuelle Studie. Sie fehlen durchschnittlich 35 Tage im Jahr und liegen damit knapp von Krankenpflegern und Versicherungsangestellten.

Straßenkehrer gehören einer Studie zufolge zur Berufsgruppe mit den meisten krankheitsbedingten Ausfällen in Deutschland. Mit 35 Fehltagen im Jahr liegen sie knapp vor Krankenpflegern und Versicherungsangestellten, die beide auf 30 Fehltage kommen, teilte die Krankenversicherung KKH-Allianz am Freitag in Hannover mit.

Am wenigsten von Krankheiten betroffen sind laut Untersuchung Personen, die in akademischen Berufen arbeiten. Naturwissenschaftler fehlten lediglich an fünf Tagen im Job, hieß es. Eine geschlechterspezifische Auswertung habe zudem ergeben, dass Frauen mit 17 Tagen im Jahr zwei Tage länger fehlten als Männer. Besonders gesund ist der Studie zufolge die Altersgruppe der 26- bis 35-Jährigen. Dort fehlten Frauen und Männer im Job im Durchschnitt an etwa elf Tagen im Jahr. Auffällig sei dagegen die Altersgruppe über 55 Jahre, bei der die Arbeitnehmer an 25 Tagen ihrem Arbeitsplatz fernblieben.

Häufigste Ursachen für Krankmeldungen seien Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle sowie Atem- und Lungenerkrankungen. Psychische Belastungen nehmen der Studie zufolge zudem einen hohen Stellenwert ein. (ap)

Krankenstände nach Berufen:

Straßenreiniger - 35 Tage

Versicherungsangestellte, Krankenpfleger - 30 Tage

Telefonist, Raumreiniger, Gebäudereiniger - 27 Tage

Sozialarbeiter - 26 Tage

Gärtner - 24 Tage

Niedrigster Krankenstand:

Naturwissenschaftler - 5 Tage

Rechtsvertreter, Berater, Elektroningenieure - 6 Tage

Geisteswissenschaftler, Maschinenbauingenieure - 7 Tage

Hochschullehrer, Publizisten - 8 Tage

Wirtschaftsprüfer, Ärzte - 10 Tage

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