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Steinmeier rechnet mit höherem Anteil Deutschlands an Euro-Rettung

18.01.2012 | 06:23 Uhr
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier (dapd)
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier (dapd)

Nach der Herabstufung des Euro-Rettungsschirms EFSF durch die Ratingagentur Standard & Poor´s fordert SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier von der Koalition Konsequenzen für die Haushaltspolitik des Bundes. "Die Euro-Rettung wird teurer, die Herabstufung des gemeinsamen Rettungsschirms lässt den deutschen Anteil sehr wahrscheinlich steigen", sagte Steinmeier der WAZ-Mediengruppe.

Essen (dapd). Nach der Herabstufung des Euro-Rettungsschirms EFSF durch die Ratingagentur Standard & Poor´s fordert SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier von der Koalition Konsequenzen für die Haushaltspolitik des Bundes. "Die Euro-Rettung wird teurer, die Herabstufung des gemeinsamen Rettungsschirms lässt den deutschen Anteil sehr wahrscheinlich steigen", sagte Steinmeier den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe laut Vorabbericht.

Steinmeier forderte, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) solle "auf unsinnige Steuersenkungen und auf kontraproduktive Vorhaben wie das Betreuungsgeld verzichten". Außerdem solle der dauerhafte Rettungsschirm ESM so schnell starten wie möglich. "Der ESM muss so weit wie möglich nach vorn gezogen werden, weil er mit den notwendigen ökonomischen Instrumentarien ausgestattet ist", sagte er.

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