Staatsanwaltschaft lässt Mitarbeiter Karate üben
15.11.2010 | 13:35 Uhr 2010-11-15T13:35:00+0100
Wuppertal.Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat für ihre Mitarbeiter Selbstverteidigung auf den Dienstplan gesetzt. Angehende Justiz-Mitarbeiter werden in Karate geschult. Grund sind Übergriffe von Klienten.
Mit Kampfsport sollen sich Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Wuppertal vor Gewalttätern und Überfällen schützen: „Wir sind öfters mit dem Tode bedroht worden“, erklärt Oberstaatsanwalt Wolf-Tilmann Baumert die Schulung zur Selbstverteidigung.
Die wird momentan 18 Mitarbeitern der Behörde von einem Wuppertaler Instititut beigebracht, das im Internet für „moderne und praxisorientierte Fortbildung“ wirbt – allerdings bezieht sich die Fortbildung zunächst einmal auf die Bereiche Software, Betriebswirtschaft, Recht und Medien. Nun steht auch Karate auf dem Lehrplan für Staatsanwälte, Rechtspfleger und Justizwachtmeister, weil sie „eskalierende Begegnungen“ bewältigen sollen.
Landtags-FDP nennt Projekt Unfug
Eine davon hatte kürzlich ein Mann verusacht, der eine Geldstrafe nicht zahlen wollte oder konnte. Er hatte im Behördengebäude an der Hofaue randaliert und die Beschäftigten in Angst und Schrecken versetzt. „Wenn sich unser Konzept bewährt“, sagt Behördensprecher Baumert, „geht eine neue Gruppe ins Training.“
Die FDP im NRW-Landtag verurteilte am Montag das Projekt. „Die Staatsanwaltschaft ist für die Aufklärung von Verbrechen zuständig und keine Kampftruppe“, sagte Robert Orth, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion. Er verurteilte die Fortbildung als „Unfug“. Das Training könnte kontraproduktiv sein, weil die Gefahr bestehe, „dass Staatsanwälte in einer Gefahrensituation ihre Fähigkeiten überschätzen und sich in Gefahr bringen.“
17:03
Gibt es nicht mehr wie früher Polizisten, die gegen Gewalttätige vorgehen? Muss jetzt jeder in seinem Bereich selbst vorsorgen?
16:22
Und nicht vergessen,schön türkisch lernen,gelle.
16:16
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16:02
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15:41
Hört sich witzig an und wird bei sowieso körperlich eher nicht so beeindruckenden Mitarbeitern der objektivsten Behörde der Welt auch nicht wirklich viel bringen, zeigt jedoch anhand der geradezu zwanghaft folgenden Reaktionen (keine Kampftruppe) das in diesem Land letztlich eine armselige Skepsis gegenüber einer gewissen körperlichen Wehrhaftigkeit und es schlicht absurd scheint, dass auch gebildete Menschen ein Bedürnis (vielleicht sogar Freude daran) danach verspüren könnten auch körperlich nicht nur als Opfer rüberzukommen.
15:17
Wie verrückt ist es in der sogenannten BRD
geworden.
Sowas hat es in der anständigen DDR
nicht gegeben.
Die DDR hat aber ihren BürgerInnen auch
viel bessere staatliche Kompetenzangebote gemacht und hatte eine viel anständigere und bürgerorientierte Rechtsordnung.
15:00
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14:38
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14:35
Schlange oder Bär
Nee, die blaugrüne Qualle, töööödlisch!
14:31
Das hat es früher bei uns nicht gegeben.